zu fettes Gemisch??

Diskutiere zu fettes Gemisch?? im Icom JTG Forum im Bereich Autogas Anlagen; Hallo, habe mal eine Frage. Meine Anlage ist laut Motortestgerät ca 10% zu fett eingestellt. War zur Inspektion und der Monteur sagte mir, dass...

  1. #1 Falco96, 23.06.2008
    Falco96

    Falco96 AutoGasDazugehöriger

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    Hallo,

    habe mal eine Frage. Meine Anlage ist laut Motortestgerät ca 10% zu fett eingestellt. War zur Inspektion und der Monteur sagte mir, dass es besser wäre die Anlage etwas fettiger einzustellen, da er unter Volllast eh zum mager werden neigt. Da ich demnächst in den Urlaub fahre und dadurch bedingt sehr viel Autobahn unter Last fahre machte er mir diesen Vorschlag. Was haltet ihr davon?
    Meine Anlage macht seit ca. 7000 km null Probleme und der jetzige Mehrverbrauch hat sich so an die 20% eingepegelt. Wenn ich den Wagen auf der Bahn mit 150 rollen lasse habe ich nur einen Mehrverbrauch von knapp 10%. Finde ich eigentlich ok. Ach ja, ich habe eine Icom-Anlage verbaut.

    Über eure Meinung wäre ich sehr dankbar.

    Gruß,
    Falco96
     
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  3. #2 hinaksen, 23.06.2008
    hinaksen

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    7000km ohne Probleme, etwas fett umgerechnet 20% Mehrverbrauch:

    hört sich gesund an!

    bei zügiger Fahrt nur 10% Mehrverbrauch. Ist diese Aussage objektiv oder kommt da der "Bauchfaktor" zu tragen?

    Es war eine Meinung gefragt: Ich meine, der Mechaniker hat recht; der Verbrauch ist optmal; die Anlage scheint optimal eingestellt zu sein; mit Gas sollte man eh nicht zu flott fahren, 2/3 Last langt völlig.

    Und noch eine Meinung:
    Gasanlagen, ganz gleich welcher Marke, sind Universalentwicklungen, die nie so optimal auf den Motor abgestimmt sein können, wie die Originale. Ich fahre daher generell nur maximal 2/3 Last, na gut 5 bis 10 Minuten mal a bissel mehr, warum halt neet.
    noch ne Meinung drauf:
    Vollgasfest möchten alle Hersteller ihre Motoren anpreisen: das mag ein bischen stimmen, aber im Grunde ist diese Propaganda auch nur eine Marketinglüge. Jede technische Einrichtung läuft auf 2/3 bis 3/4 Last am effektivsten.

    Gruß und eine ruhige, staufreie und erholsame Urlaubsfahrt
     
  4. #3 Skipper, 24.06.2008
    Skipper

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    Hi @ll,

    Die Werte mit bis zu 20 % Mehrverbrauch sind sicher i.O. Ich brauche ca. 15 % mehr Gas in Relation zum Benzin.

    Seh ich auch so, nicht mal die hochentwickelten Formel 1 "Boliden" sind Vollgasfest, wann immer es geht fahren die die Motoren auf "verträgliche " Drehzahlen und Lastbereiche runter.

    Und unter ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten ist Vollast ebenfalls Unsinn.

    Gruß

    Lothar
     
  5. #4 Falco96, 24.06.2008
    Falco96

    Falco96 AutoGasDazugehöriger

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    In einem anderen Forum schrieb jemand das bei einer zu fetten Anlage der Kolbendruck zu groß werden kann.

    Mit dem nur 10% Mehrverbrauch bei Autobahn kommt genau hin. Habe es 1. am Bordcomputer gemerkt und auch beim Tanken. Ich denke das er im Stadtverkehr mehr verbraucht als auf der Bahn, wenn ich ihn nur so rollen lasse (160 km/h) müßte auch einleuchten.

    Gruß, falco96
     
  6. ACME

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    Klingt ja einleuchtend, zuviel im Zylinder weil zu Fett= Druckerhöhung!:1169:
     
  7. #6 Falco96, 24.06.2008
    Falco96

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    Hallo ACME

    Deine Ironie verstehe ich nicht ganz. Du meinst das mit der Druckerhöhung im Brennraum wäre quatsch. Außerdem meinte er noch, dass der Katalisator darunter leidet. Ich werde langsam etwas unsicher. Soll ich nicht doch noch mal zum Umrüster fahren?

    Gruß,
    Falco96
     
  8. ACME

    ACME AutoGasKenner

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    Also eine Druckerhöhung im Brennraum ist meiner Meinung nach Quatsch. Sollte aber ein studierter Physiker hier im Forum sein und kann mir das erklären dann nehme ich meine Aussage naürlich zurück. Der Katalysator kann natürlich unter einem stark zu fetten Gemisch leiden. Ist z.b. der Fall wenn eine Zündspule ausfällt und auf dem Zylinder nurnoch eingespritzt wird ohne zu zünden(vor OBD). Dann Sammelt sich der Ganze unverbrannte Kraftstoff im Abgastrakt und verbrennt dort. Dann wird deinem KAT auf die Dauer etwas warm. Allerdings sind deine 10% fast zu vernachlässigen. Möglicherweise ist für diesen +10% Trimwert auch garnicht die Gasanlage verantwortlich sondern vielleicht zieht er auch irgendwo Falschluft oder sonstwas. Wie standen denn die Werte VOR der Umrüstung??? Würde mir deswegen keine Sorgen machen!!
     
  9. #8 Fantomas, 26.06.2008
    Zuletzt bearbeitet: 26.06.2008
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    ... so weit ich weiß, regelt bei der ICOM das originale Motorsteuergerät die Einspritzzeiten. Das sehe ich, wenn ich diese messe und dann von Benzin auf Gas umschalte. Im Monent des Umschaltens werden diese geringfügig kürzer, die Bedüsung ist also geringfügig zu groß und das Motorsteuergerät gleicht die zu große "Fettigkeit" dann aus. Ich würde also sagen die Motorsteuerung passt die Einspritzmenge den Erfordernissen an (Lambda 1?). Ergo kann man eine ICOM nicht zu fett oder mager kalibrieren, da das original Motorsteuergerät das ja wieder versuchen wird auszugleichen. Wenns nicht passen sollte wird der Motor beim Umschalten rucken, oder wenn der Regelbereich des Steuergerätes nicht ausreicht wird die MKL angehen. Alles natürlich nur bei Betrachtung: wenn nicht gerade Kaltstart oder Vollast (Lambdareglung aus).
    Der Mehrverbrauch richtet sich meiner Sicht nach nur nach dem Energiegehalt des getankten Gases uns kann im eigendlichen Sinne, wie bei Verdampferanlagen nicht wirklich angepasst werden.
    Grüße Fantomas
     
  10. #9 Feidl, 12.07.2008
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    DAS IST FALSCH!!!!

    Der höchste Wirkungsgrad wird erreicht, wenn ein Motor unter Volllast läuft, das bedeutet, wenn dieser das maximale Drehmoment erreicht.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Volllast


    Das bedeutet in der Praxis natürlich nicht, das man ständig vollgas geben soll, sonderen dass, wenn man immer nur teillast fährt, es effektiver wäre, ein Auto mit kleinerem Motor zu kaufen. Allerdings will vielleicht der ein oder andere, die zusätzlichen Nm und PS als Reserve haben, z.b. für schnelles Beschleunigen.



    [FONT=&quot]
    [/FONT]In der Formel1 geht es nicht darum, ob der Motor Dauervollgas aushält, sondern wie lange er es aushält. Diese Motoren brauchen schließlich selten über 1000km halten.
     
  11. #10 hinaksen, 12.07.2008
    hinaksen

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    Danke für die Aussagen und Erklärungen. Das mag theoretisch aus wirtschaftlicher Sicht vielleicht sogar etwas stimmen. Wahrscheinlich wurden die Erstellung dieser Zeilen durch rgendwelche Motorenhersteller "gefördert". Die tatsächlichen Herstellungskosten unterscheiden sich Benzinmotoren mit etwas unerscihedlicher Lestung aber quasi kaum.

    Hier Erfahrungen aus der Praxis:

    "Bester Wirkungsgrad bei maximal möglichem Drehmoment."
    Das ist richtig!

    "Das heißt Vollgas!"
    Das ist falsch!

    Beispiel:mein Motörchen:
    66KW Höchstdrehzahl 5400U/min
    maximales Drehmoment von 166NM bei 3200U/min.

    Bei 3200U (ca. 120km/h) läuft er am wirtschaftlichsten: Verbrauch dann bei Benzin unter 7 Liter, erhöhe ich die Durchschnittsdrehzahl (immer so 140 - 160km/h auf der Nadel) erhalte ich einen Verbrauch von etwa 8 Liter). Die angeführten Zitate und Links bestätigen diese Praxis nicht.

    2. Beispiel aus der Praxis und aus alten Zeiten:
    Golf 2 mit gleichem Getriebe (5 Gang) mit 55 PS fährt zusammen mit einem gleichen Fahrzeug aber mit 75 PS von Berlin nach Aachen, also quasi hintereinander her. Beladung so gut wie gleich, nur der 75 PS Wagen hat die nächste serienmäßige Reifengröße draus (statt 155 also 175/13) Beide Motoren fahren mit dem Normalbenzin, was vor der Fahrt an der selben Tankstelle getankt wurde.

    55 PS Golf braucht 8,4 Liter/100km
    75 PS Golf braucht 7,2 Liter/100km
    (ach so, Motortechnik und Wartungszustand auch gleich)
    Wie passt das denn nun zur theoretischen Erklärung?

    Theorie ist, man weiß genau wie es funkioniert, aber es läuft nicht

    Praxis ist, es läuft, aber keiner weiß warum!!

    Gruß

    ach so, vielleicht passt auch noch diese Lebensweisheit:
    Glaub nur einer Statistik, die Du selbst gefälscht hast!
     
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  13. Feidl

    Feidl AutoGasMitwisser

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    Die Motorenhersteller würden wohl das gegenteil wollen, schließlich wird auf der Seite indirekt für kleinere Motoren geworben. Etwas größere mit etwas mehr Leistung könnten die Hersteller jedoch teurer verkaufen und das obwohl, nach deiner Aussage, die Herstellungskosten kaum höher liegen.


    Bei 3200u läuft der Motor nun mal auf Volllast, also logisch, dass er da am effizentesten ist.

    Erstmal vorweg, es ist doch irgendwie unlogisch, das bei zwei identischen Autos bei gleichmäßiger Fahrweise der mit dem größeren Motor und mit mehr PS weniger verbraucht.
    Das kann aber verschiedene Gründe haben, z.b. dass beim Volllast, also z.b. beim Beschleunigen der kleine Motor länger vollgas geben muss, um auf die gleiche Geschwindigkeit zu kommen. Außerdem kann die Motorentechnik nicht gleich sein, schließlich ist es einmal ein 1,3l Motor mit 55PS und einmal ein 1,6l Motor mit 75PS. Sie kann höchstens ähnlich sein.
    Ach ja, ich hab bei spritmonitor ein bisschen herumgesucht. Der 1,3l 55PS Golf II verbaucht im Durchschnitt dort 7,4l. Der 1,6l mit 75 PS jedoch 7,8l.
     
  14. #12 hinaksen, 13.07.2008
    hinaksen

    hinaksen AutoGasKenner

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    Moin,
    wollen uns doch nicht streiten, oder?
    Sag ich doch 3200U ist höchtse Drehmoment und damit am effektivsten

    In deinen links stand aber nicht nur Vvolllast sondern auch die Schlusßfolgerung, das ist dann beim KFZ Vollgas und das ist halt Bullsh..

    großer Motor etc.
    Große Motoren mit viel Hubraum laufen mit weniger Drehzahl und alleine damit verschleißärmer, kleine Motoren brüllen so vor sich hin und sind dann meistens nach 200000km verbaucht. Das mag der Motorenhersteller, er haßt Dauerläufer, denn aus Sicht des Herstellers ist das "unwirtschiftlich". Was meinst Du warum heute in den Fahrzeugen wieder "Nähmaschinen laufen" ? Wegen der Verbrauchswerte? Ich glaub nicht dran. Ein Auto muss rechtzeitig Schrott sein, damit unser Wirtschaftsysem funktionert!! Ein Ing hat gute Arbeit geleistet wenn sein Produkt 2 Jahre und 1 Tag hält!!

    Golf:
    unlogisch, klar aber halt die von mir erfahrene Praxis. Mit gleicher Technik war "Vergasermotor" gemeint.

    Grüße in den Odenwald
     
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