KME Verdampfer - Unterdruckanschlüsse wo anschließen?

Diskutiere KME Verdampfer - Unterdruckanschlüsse wo anschließen? im Gas Cafe Forum im Bereich LPG Autogas; Hi, der KME Verdampfer hat zwei Anschlüsse für Unterdruck. Der eine geht zum MAP Sensor und dann zum Ansaugkrümmer, der zweite ist für das...

  1. #1 ichgebgas, 18.05.2020
    ichgebgas

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    Hi,

    der KME Verdampfer hat zwei Anschlüsse für Unterdruck. Der eine geht zum MAP Sensor und dann zum Ansaugkrümmer, der zweite ist für das ablassen von Überdruck. Der Ansaugkrümmer hat zwei kleinere bestehende Anschlüsse, neben dem großen für den Bremskraftverstärker. Der eine Anschluss ist sehr klein, ID ca. 2mm. Da hängt das AGR und der Benzindruckregler dran. Der andere Anschluss ist weiter, ID ca. 3-3,5mm. Da hängt das Ventil zur Tankentlüftung dran.
    Meine Überlegung: was schließe ich wo an?
    Zum messen des Unterdrucks durch den MAP Sensor würde der kleine Anschluss sicher reichen. Was macht der Verdampfer eigentlich damit? Wenn AGR und Benzindruckregler in Aktion sind, verfälschen die da nicht das Ergebnis? Wie viel Durchlass braucht der Anschluss für den Verdampfer?
    WENN mal Überdruck entsteht, wärs sicher sinnvoll, dass der Durchmesser so groß wie möglich ist, oder? Daher den Überdruckanschluss besser an den großen Anschluss am Ansaugkrümmer, denke ich.

    Funktionieren tut beides. Die Frage ist: Was ist besser?
     
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  3. #2 mawi2012, 19.05.2020
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    Der Verdampfer bekommt den Map auf der Seite der Membran zugeführt, wo die starke enstellbare Feder gegen den Gasdruck arbeitet. Im Leerlauf zieht der Unterdruck in dieser Kammer nun mit gegen die Feder, so dass ein geringerer Gasdruck reicht, die Membran zu bewegen, welche dann das Ventil schließt, so dass erst wieder Gas nachkommt, wenn der Gasdruck weiter sinkt und die Feder die Membran in die andere Richtung bewegen kann, dann öffnet damit das Ventil wieder. Ist halt ein Membrandruckregler, die deutsche Bezeichnung Verdampfer ist da etwas irreführend, englisch heißt das Ding Reducer > Druckminderer. Ich würde Mapsensor zum Verdampfer durchschleifen, damit ist dann sichergestellt, dass am Sensor und Verdampfer so ziemlich der gleiche Map anliegt.

    Je größer der Schlauchdurchmesser, desto schneller kommen Druckänderungen am Ziel an, würde ich vermuten. Weiß es aber nicht.

    Den Überdruck würde ich gar nicht in die Ansaugbrücke, sondern unters Auto leiten, sonst geht im Falle des Falles mit hoher Wahrscheinlichkeit der Motor wegen Überfettung aus. Ob man das will? Ich weiß, dass sehr viele den Überdruckstutzen einfach frei lassen, vermutlich, weil es so selten vorkommt, so dass da noch nichts passiert ist?
     
  4. #3 ichgebgas, 19.05.2020
    ichgebgas

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    Durchschleifen ist klar, habe ich ja auch so geschrieben.
    Druckminderer.... maaan manchmal steht man aber auf dem Schlauch... Ich habe lange nur Venturis gemacht und mich einfach gefragt, was der UnterDruckAnschluss hier soll... naja....

    Das genau ist die Frage. Die Änderung ist theoretisch ähnlich schnell bei diesen geringen Durchmessern. Luft lässt sich halt komprimieren. Ist die Frage, wie viel Einfluss sowas hat. Bzw., wie viel KraftUnterstützung der Verdampfer durch den Unterdruck braucht bzw. ob die Menge dabei eine Rolle spielt. Oder ob der grundsätzlich nur die Änderung braucht, egal wie gering.

    Meine sequentiellen Anlagen hatten noch keinen Überdruck. Aber dazu habe ich schon irgendwo mal Diskussionen gelesen: Man muss sich entscheiden, ob entweder beim Überholvorgang das Auto aus geht, oder es das Gas unterm Auto auf heiße Teile bläst und es dann rummst. Beides nicht SO ideal. Die Diskussion will ich hier aber NICHT fortführen. Ich führe den Anschluss, wie von KME vorgesehen, in den Ansaugkrümmer.

    Tja, da bin ich meiner Antwort, welchen Anschlus wo anschließen, immer noch nicht näher :)
     
  5. #4 V8gaser, 19.05.2020
    V8gaser

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    Keine Wissenschaft aus den Schlauchdrchmessern machen- ob nun 3 oder 4 oder 5mm ist dermaßen egal- Hauptsache dicht!
    UND - der Unterdruck muss gleichmäßig anliegen. Das ist bei solchen Anschlüssen am Saugrohr nicht immer der Fall! Da gibt es durchaus welche, die nur bei bestimmten Drosselklappen oder Schaltsaugrohrstellungen teilweise konstanten Unterdruck haben weil diese anschlüsse meist für Ausstattungsvarianten gedacht sind, die nicht unbedingt einen variirenden, lastabhängigen Saugrogrdruck brauchen.
    Ich bohr die Anschlüsse IMMER neu, möglichst nähe Drosselklappe und setzt die gleichen Nippel/Schlauchdurchmesser wie die zum Gaseinblasen- so wie es die Anlagenhersteller auch vorsehen. Da nun eine Raketentechnik draus zu machen was wann wie schneller wäre.....wenns ganz normal millionenfach schon einwandfrei funktioniert....das Rad brauch man auch nicht neu zu erfinden, gibt´s schon.
     
  6. #5 ichgebgas, 19.05.2020
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    Danke für die Erklärung. Das Saugrohr ist aus Anfang der 90er Jahre, da war nix variabel. Die Drosselklappe ist komplett dicht im Standgas, ein Leerlaufsteller überbrückt das. Klingt für mich nach gleichmäßigem Unterdruck, wenn du das meintest. Ich habe diesen Motortyp schon 2x umgerüstet, aber nur mit Verdampfern, die keinen Überdruck Anschluss hatten. Da habe ich den Unterdruck einfach an vorhandene Anschlüsse dran, fertig.
    Ich wollte ja nur wissen, welchen Verdamperanschluss an welchen Saugrohranschluss. Neu bohren ist zu spät, habe schon alles wieder eingebaut. Mache ich das nächste Mal.
    Das mit der DK ist ein guter Hinweis. Der größere Anschluss ist direkt hinter der DK. Dann nehme ich den für den Unterdruck. Am anderen Ende des Saugrohrs ist der kleinere Anschluss, dann muss der für den Überdruck reichen. Was wohl passiert, wenn das wiiklich eintritt? Der bläst dann Gas direkt in das AGR und den Benzindruckregler :)
     
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