ist Subaru Forester Turbo gastauglich ?

Diskutiere ist Subaru Forester Turbo gastauglich ? im Autogas Anlagen Forum im Bereich LPG Autogas; Hallo, Kann man einen 11Jahre alten Subaru Forester s Turbo auf Gas umrüsten oder ist dieser Motor eher nicht gas - tauglich bzw nicht...

  1. #1 Clemens12, 25.04.2010
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    Hallo,
    Kann man einen 11Jahre alten Subaru Forester s Turbo auf Gas umrüsten oder ist dieser Motor eher nicht gas - tauglich bzw nicht empfehlenswert ihn um zu rüsten ?
    Clemens
     
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  3. #2 vonderAlb, 25.04.2010
    Zuletzt bearbeitet: 25.04.2010
    vonderAlb

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    Gastauglich sind eigentlich alle Benziner, fragt sich nur wie lange sie das aushalten bzw. wann der Zeitpunkt gekommen ist das die Ventilsitzringe ersetzt werden müssen.

    Natürlich ist auch der alte Forester Turbo gastauglich. Da er zwar über gehärtete Ventilsitzringe verfügt aber ich nicht weiss wie sie den härteren Gasbetrieb verkraften ist anzuraten alle 30.000 km das Ventilspiel zu kontrollieren und ggf. einzustellen.
    Ich vermute das dies über Shimps (Plättchen) erfolgen kann und somit relativ preiswert ist. Leider kann ich es dir nicht genau sagen da ich über das alte Modell keine Unterlagen habe. Die heute übliche Ventileinstellung über den Austausch von Tassenstössel (und dadurch erforderlicher Motorausbau) wurde nach meines Wissenstandes erst im Jahre 2003 eingeführt. Im Idealfall hätte dieser alte Motor noch Kipphebel, was ich aber nicht glaube (und wie gesagt, auch nicht genau weiß).

    Auch kommt es natürlich darauf an wie dein Fahrprofil ist. Fährst du fast ausschließlich nur Stadt und/oder Landstraße dürfte der Motro nie Probleme mit den Ventilsitzringen bekommen. Tritts du aber den Motor dauerhaft und viel auf der Autobahn dürften die Ventilsitzringe nach 100.000 km fertig sein.

    Also wie gesagt, der Motor ist gastauglich, muß aber regelmäßig auf Ventilspiel überprüft werden (wie eigentlich JEDER Gaswagen der keine Hydros hat).
     
  4. #3 Clemens12, 02.05.2010
    Clemens12

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    Hallo,
    Vielen Dank für die Info, das ist schonmal sehr hilfreich.
    Heißt das, dass die alten Subaru Motoren gastauglicher sind als neuere Motore ?
    Ich habe gehört dass bei den neuen Modellen der Motor ausgebaut werden muss um die Ventile nach zu stellen bzw zu warten ? Das macht den Gasbetrieb ja eher völlig witzlos da der Aufwand dann ja wohl in keinem Verhältnis mehr zum Nutzen steht ... ?

    Wer kann genau sagen ob bei alten Forester Turbo der Motor zum Ventile nachstellen / warten drin bleiben kann bzw was das bei Subaru Werkstätten üblicherweise kostet ?

    Dann habe ich irgendwo gelesen dass die Ventile speziell beim Turbo besonders hitzebeständig sind (Natriumfüllung) und deshalb bei gasbetrieb weniger verschleissen als bei den Saugmotoren ? Ist das richtig ?

    Danke ! Clemens
     
  5. #4 vonderAlb, 02.05.2010
    vonderAlb

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    Nein. Da gibt es keinen Unterschied. Alt und neu ist gastauglich.

    Bei den alten Motoren, die noch mit Shimps (Plättchen) eingestellt werden, muss der Motor nicht raus. Bei den neuen Motoren muß der Motor raus. Dies geschieht nur alle 105.000 km und kostet mit allen drum und dran so um die 800,- €.

    Aber ich denke das bei den älteren Motoren der Motor nicht raus muss, dafür aber alle 30.000 km das Ventilspiel korrigiert werden muss (wie bei allen Gasmotoren, egal welches Fabrikat, unbedingt eine regelmäßige Ventilspielkontrolle und Korrektur erfolgen MUSS!!). Das kostet dann so um die 200,- € und kommt dann auf 105.000 km umgerechnet so auf den gleichen Kostenaufwand raus.

    Rechne aber mal nach wieviel du in dieser Zeit an Kraftstoffkosten eingespart hast.

    Angenommen der Turbo braucht 12 Liter Super bzw. 14 Liter Gas auf 100 km.
    Benzinverbrauch: 105.000 * 12/100 = 12.600 L * 1,459 € = 18.383,40 €
    Gasverbrauch : 105.000 * 14/100 = 14700 L x 0,629 € = 9.246,30 €
    Ersparniss: 9.137,10 €

    Was sind da noch 800,- € an (bei allen Fahrzeugen) erforderlichen Wartungskosten?
    Das ist natürlich abhängig wie hoch die Kraftstoffpreise sind bzw. in Zukunft sein werden. Wer weiß das schon.

    Natriumgefüllt = ja
    Weniger verschleissen = nein
    Turbomotoren haben eine viel höhere Leistung als Saugermotoren, bei gleichem Hubraum, und unterliegen deshalb einem höheren Verschleiß. Durch die härteren Materialien wird das wieder ausgeglichen.
    Sauger und Turbo haben den gleichen Verschleiß in der gleichen Zeit.
     
  6. #5 Mr.Frost, 12.05.2010
    Mr.Frost

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    Hallo vonderAlb.
    erkläre mir neugierigen Schrauber doch bitte mal, warum zum Ventilspiel kontrollieren bzw. einstellen der Motor 'raus muß.
    Ist es ein Boxermotor? Oder liegend eingebaut?
     
  7. #6 djcroatia, 12.05.2010
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    Subaru baut nur Boxermotoren in Verbindung mit einem Allradantrieb, selbst der Diesel ist ein Boxermotor
     
  8. #7 vonderAlb, 13.05.2010
    vonderAlb

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    Nein, der Importeur (Subaru Deutschland) bietet mittlerweile auch Modelle nur mit Frontantrieb an. Und der kleine Subaru Justy hat keinen Boxermotoren denn er ist eigentlich ein Daihatsu mit Subaru-Logo drauf.

    Aber um auf die Frage zurückzukommen: warum Motor ausbauen?

    Ein Boxermotor hat 2 Zylinderköpfe die links und rechts neben der Mitte des Motors liegen. Das macht den Motor sehr flach und ergibt eine sehr gute und tief liegende Gewichtsverteilung aber hat den Nachteil das der Motor sehr breit ist und die Zylinderköpfe direkt neben den Radhäusern liegen. Somit kommt man ziemlich schlecht an die Zylinderköpfe ran. Für die normale Wartungsarbeiten reicht das aber völlig aus (Zündkerzenwechsel, Ventilspieleinstellung bei den SOHC-Motoren mit Kipphebeln und Einstellschrauben).
    Die DOHC-Motoren mit ihren obenliegenden Nockenwellen und Ventilstösseln wurden von Subaru so kontruiert das sie nie auf Ventilspiel kontrolliert werden müssen. Es besteht also keiner Notwendigkeit jemals daran Hand anzulegen.
    Wer nur mit Benzin fährt braucht niemals den Motor wegen Wartungsarbeiten auszubauen.

    Aber die Deutschen müssen ja mal wieder dran rumbasteln und eine Gasanlage einbauen. Somit ist die ursprüngliche Konstruktion aus Japan zweckentfremdet und bedarf besonderer Aufmerksamkeit. D.h. es ist eine regelmäßige Ventilspieleinstellung durchzuführen (wie bei jedem anderen Gasmotor auch). Da dies aber bei den DOHC-Motoren bedeutet die Nockenwellen auszubauen braucht man dazu Platz im Motorraum der wegen des breiten Boxermotors nicht vorhanden ist. Also baut man den Motor raus, die Nockenwellen ab und wechselt die Ventilstössel. Damit man dies aber nicht alle 30.000 km machen muß werden im Werk in Japan extra gasfeste Zylinderköpfe eingebaut. Somit braucht man das normalerweise nur alle 105.000 km machen.
     
  9. #8 djcroatia, 13.05.2010
    djcroatia

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    Subaru bricht seine eigene Tradition, schade. Zurück zum Thema
     
  10. #9 leserpost, 28.11.2013
    leserpost

    leserpost AutoGasInteressent

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    Ich möchte mal das Thema nochmal aufgreifen weil ich auch grad überlege.

    Ich verstehe also richtig. Es liegt nicht an der Turbo-Bauart grundsätzlich. Es liegt auch nicht an der Gasfestigkeit sprich also z.B. Bj. 2007 hat der 2.5 genauso gasfeste Köpfe verbaut wie man das vom 2.0 sagt. Die Bedenken richten sich nur ganz allgemein um die Problematik Ventilverschleiss im Gasbetrieb und das dies bei Subaru Forester Turbo halt nur relativ teuer behoben werden kann.

    Ist natürlich schon eine typisch deutsche Hasenfuß Herangehensweise. Da lob ich mir die Niederländer und Italiener die einfach jedes Fahrzeug umrüsten.

    Was spricht eigentlich dagegen eine "gasfesten" Fori Turbo mit einer hochwertigen Prins VSI und einer SI-Valve Protection bzw. Prins Valve Care auszurüsten? Nur weil im Zweifel, der bei vernünftiger hochwertiger Umrüstung gar nicht wahrscheinlich ist, das einstellen der Ventile mal 800 EUR kosten kann? Demgegenüber steht aber doch der wesentlich höhere Fahrspaß i. V. mit einem durch den höheren Verbrauch (der 2.5er Fori Turbo ist halt im Stadtbetrieb schon ein Schlucker :) ) wesentlich höheren Sparpotential im Gasbetrieb.

    Ich verstehe nicht das man beim eigentlich gasfesten Fori 2.5 solche Bedenken hat und auf der anderen seiten Massenhaft Empfehlungen für das Umrüsten von "weichen" Ford-Motoren ausspricht. Gasbetrieb ist letztlich immer auf eigenes Risiko. Das Risiko ist aber m. E. bei einer dem Fahrzeug angemessenen Umrüstung absolut beherschbar.

    VG Martin
     
  11. Erposs

    Erposs AutoGasKenner

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    Genau. Irgend eine Gasanlage verbauen mit Valveprotector seq. und Spaß haben. So sehe ich das auch.
     
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  13. #11 vonderAlb, 28.11.2013
    vonderAlb

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    Das ist keine typische deutsche Hasenfußmentalität sondern eine Maßnahme die auf der typisch deutschen Vollgasmentalität beruht.

    In allen europäischen Ländern besteht ein Speedlimit, nur in Deutschland nicht und nur die Deutschen haben die Probleme mit der Haltbarkeit der Ventilsitzringe.
    Also muß der Deutsche dementsprechende Maßnahmen vornehmen damit auch er unproblematisch mit Gas fahren kann.

    Da wäre zum einen die Möglichkeit ebenfalls ein Speedlimit einzuhalten (da bräuchte es dann aber auch keinen Turbomotor) die Ventilsitzringe gegen gasfeste (man könnte auch sagen Autobahnfeste) Ventilsitzringe auszutauschen oder wie bereits angesprochen ein sequentielles Additivsystem nachzurüsten.
     
  14. #12 leserpost, 28.11.2013
    leserpost

    leserpost AutoGasInteressent

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    Danke, sehe das als prinzipielle Zustimmung. Hat mich heute morgen nur irgendwie gestört das man sobald man bei google mal nach Fori Turbo und lpg sucht man nur noch Warnmeldungen erhällt. Dabei ist der Forester doch grundsätzlich gut für Gasbetrieb gerüstet. Gefallen tät mir der Turbo außerdem :) . Nicht wegen der Höchstgeschwindigkeit sondern gerade wegen der aufgrund der erhöhten Motorleistung gelasseneren Fahrweise. Grundsätzlich ist ja Gasbetrieb vor allen in den oberen Grenzbereichen der Motorleistung zumindest wenn überhaupt dann eher ein Problem. Da gibts eigentlich keinen Grund dem Fori Turbo gleich mal pauschal die rote Karte zu zeigen.

    Bisher stand ich ja Additiven eher negativ gegenüber. Jetzt, nachdem ich mich mehr eingelesen habe, denke ich das ich ein sequentielles System gasseitig auf jeden Fall einbauen lasse. Egal ob nun gasfest oder nicht. Nicht zuletzt auch im Wiederverkauf kann man hier besser auf einwandfreien Motorzustand trotz Gasbetrieb argumentieren. Und schließlich schaden kann es letztlich keinem Motor.

    VG Martin
     
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