Autogas - ein Abenteuer?

Diskutiere Autogas - ein Abenteuer? im Erste Erfahrungen mit Autogas Forum im Bereich LPG Autogas; Das Angebot war einfach verlockend. Mein Chevrolethändler bot mir ‚mein Auto’ mit LPG-Anlage an – ohne Aufpreis. „Natürlich können Sie das Auto...

  1. Senior

    Senior AutoGasInteressierter

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    Das Angebot war einfach verlockend. Mein Chevrolethändler bot mir ‚mein Auto’ mit LPG-Anlage an – ohne Aufpreis. „Natürlich können Sie das Auto auch ohne Gasanlage bestellen – zum gleichen Preis.“ Warum sollte ich? Es gab aber noch eine Alternative, das gleiche Auto ohne LPG bei einem freien Importeur kaufen und selber nachrüsten lassen. Dadurch hätte ich 1000 € sparen können. Davon wurde mir aber von allen Seiten abgeraten, auch in diesem Forum. Nur ein Ansprechpartner bei technischen Störungen und bei Ansprüchen aus der dreijährigen Sachmängelhaftung waren überzeugende Argumente.

    Inzwischen habe ich das Auto, und alles funktioniert bestens. Nach spätestens 1000 Metern wird auch nach einem Kaltstart bei Minustemperaturen automatisch und unmerklich auf Gasbetrieb umgeschaltet. Eine Leistungsminderung habe ich auch nicht bemerkt, auch nicht mit Wohnwagen am Zigeunerhaken. Eine tolle Sache, dieses Autogas! Ich frage mich gerade, ob ich das knapp ein Jahr alte Auto meiner Frau nicht umrüsten lassen sollte? Da sehe ich in der Wartungsanleitung meines Autos den Hinweis, dass bei Modellen mit Gasanlage alle 15000 km das Ventilspiel zu kontrollieren sei. Sonst ist so eine Kontrolle das ganze Autoleben lang überhaupt nicht vorgesehen. Offenbar traut Chevrolet der Standfestigkeit der Ventile selber nicht. Warum sollte ich das dann tun?

    Internet macht klug, dachte ich. Aber denkste! Die unterschiedlichen Meinungen und Informationen sind im Einzelnen genauso plausibel wie widersprüchlich. Mir helfen sie jedenfalls nur bedingt weiter, sie verunsichern mich eigentlich nur noch mehr. Jetzt bitte nicht aufschreien! Internetforen werden gerade durch Meinungsvielfalt und unterschiedliche Erfahrungsberichte belebt, das wissen Forumnutzer. Sie müssen die Informationen nur richtig deuten, einordnen und für sich selber die geeigneten Schlussfolgerungen ableiten.

    Mein Markenhändler und die Fachleute der vier Umrüstbetriebe, die es allein in meinem Wohnort gibt und die es eigentlich am besten wissen müssten, waren sich übrigens bei der Beantwortung meiner Fragen im Ergebnis genauso uneinig. Meine Schlussfolgerung ist: Ohne eine ordentliche Portion Pioniergeist und Experimentierfreude sollte man sich lieber nicht auf das Abenteuer Autogas einlassen.
     
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  3. #2 jvbremen, 28.12.2007
    jvbremen

    jvbremen FragenBeantworter

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    Hallo Senior

    Das ist auch meine Meinung was das Thema Autogas angeht . Wenn man bei uns heute umrüsten lässt , dann sollte man schon ein wenig Idealist sein. Ich für meinen Teil , würde es wieder machen. Sicher, ich bin erst 20000km gefahren, und das eigentlich ohne nennenswerte Probleme ,aber ich bin schon ein wenig gespannt auf die erste große Durchsicht. Mal schauen wie da die Zündkerzen aussehen. Ventilspiel werde ich wohl auch gleich kontrollieren lassen. Ach deswegen ,weil mein Auto allgemein nicht als Gasfest gilt. Aber was soll ich sagen? Wir sind halt in Deutschland Entwicklungsland ,was das Thema Autogas angeht .Das Chev. Nach nur 15000km das Ventilspiel prüfen lässt , zeigt ja eigentlich, das es für sie auch Neuland ist. Schließlich haben wir hier in Deutschland auch keine Geschwindigkeitsbegrenzung auf den Autobahnen. Wir sind halt Pioniere.:D

    Gruss Jens

    P.S. Schön geschrieben,weiter so.;)
     
  4. Jokin

    Jokin AutoGasMitwisser

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    Wenn da steht, dass alle 15.000 km das Ventilspiel zu kontrollieren ist, dann sollte das auch so getan werden.
    Die Gefahr im Gasbetrieb ist recht groß, dass der Motor mal zu mager läuft ohne dass das Benzinsteuergerät diesen Magerlauf ausregeln kann, also bekommt der Kopf ordentlich was auf die Ventilsitze. Gerade im Anhängerbetrieb sehe ich ein "erhöhtes" Risiko.

    Lass es kontrollieren und gut is ...

    Obwohl wir uns im 21. Jahrhundert befinden und die Autogastechnologie schon seit bald 100 Jahren bekannt ist, sind wir immernoch Pioniere in unserer sonst so hoch entwickelten Welt.

    ... das dauert noch ein paar Jährchen bis die Technik wirklich zuverlässig genug ist, dass sie so häufig so sorgenfrei läuft wie heutige Benzinfahrzeuge.

    Gruß, Frank
     
  5. Senior

    Senior AutoGasInteressierter

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    Mehr noch! Ich werde die Werkstatt beauftragen die gemessenen Ventilspiele auf der Inspektionsrechnung genau zu dokumentieren. So kann ich erkennen, ob sich vielleicht eine schlimme Entwicklung anbahnt.
     
  6. Senior

    Senior AutoGasInteressierter

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    Vielen Dank für deinen verständnisvollen Beitrag, Jens!
    Seit dem ich mich mit dem Thema Autogas befasse ist mir schnell klar geworden, dass eine nachträgliche Gasumrüstung gewisse Risiken in sich trägt. Gerade deshalb habe ich mich für einen LPG-Neuwagen entschieden. Ich wollte nämlich ein zuverlässiges Alltagsauto, keine Abenteuer-Bastelkiste.
    Das halte ich für eine gut gemeinte aber verharmlosende Fehleinschätzung. Mit einem Blick in die Konstruktionsunterlagen hat jeder Hersteller sehr schnell Gewissheit darüber, wie Gasfest sein Motor ist. Vor diesem Hintergrund sehe ich die Wartungsvorschrift, alle 15000 km das Ventilspiel prüfen zu lassen – und das verheißt nichts Gutes.

    Viele Grüße
    Roland
     
  7. f1msge

    f1msge AutoGasInteressierter

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    Das ist auch meine Meinung was das Thema Autogas angeht .Ich denke mal das ich es wieder machen.Oder dan halt auch gleich einen Neuwagen kaufen der schon auf Autogas umgerüstet ist (Habe da schon einen Händler ins auge gefast,der Neuwagen schon Umgerüstet verkauft und auch Nissanhändler ist,weil ich auch vorhabe bei dieser marke zu bleiben.)Ich bin zwar erst 19500km gefahren, und das eigentlich ohne nennenswerte Probleme ,aber ich bin schon ein wenig gespannt auf die erste große Durchsicht.(die ja demnächt fällig wird),(beim Tüv ging ja erstmal alles gut und ist ohne Probleme durchgekommen (wurde auf gas abgenommen). Ventilspiel werde ich auch gleich kontrollieren lassen.
     
  8. Senior

    Senior AutoGasInteressierter

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    Bei all den Bedenken die ich hinsichtlich meines Autos schon geäußert habe, muss ich der Fairness wegen auch mal die positiven Fakten aufzeigen.

    Die Gastechnik funktioniert absolut unauffällig und unspektakulär. Nach winterlichem Kaltstart erfolgt die Umschaltung von Startbenzin auf Gas nach weniger als 1000 Metern, sonst noch eher. Die Umschaltung von Benzin- auf Gasbetrieb und umgekehrt geschieht vollkommen unmerklich – sowohl automatisch wie manuell. Die Tankanzeige ist verblüffend genau, ich brauche nicht auf bereits gefahrene Kilometer zu achten (es geht also doch).

    Eins muss man auch bedenken. Das Auto kommt so nicht vom Hersteller. Der offizielle Chevroletimporteur lässt es in Deutschland umrüsten und vertreibt es dann über sein Händlernetz. Ein Lob an den Umrüstbetrieb!

    Wenn ich hier lese, was Gasfahrer so alles erleben, dann sind mir meine kleinen Sorgen beinah peinlich.
     
  9. #8 Power-Valve, 29.12.2007
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    Du musst bedenken, dass die meisten zufriedenen Kunden hier gar nicht erst auftauchen, sondern nur tanken und fahren.

    In meinem Bekanntenkreis gibt es locker 10 Gasfahrer, von denen gerade mal einer ab und zu in die Foren schaut... Und das waren alles Nachruestungen, keine Neuwagen.

    So ein Forumsbesuch gibt auch immer irgendwie nen falschen Bild...

    Gruss Uwe
     
  10. Senior

    Senior AutoGasInteressierter

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    Ich glaube, diesmal hast du Recht, Uwe!
    So was wie ein Forum der ausschließlich zufriedenen Autogaser gibt es wahrscheinlich wirklich nicht. In den etablierten Foren werden fast nur Probleme behandelt. Dadurch entsteht sehr leicht der Eindruck, die ganze Autogastechnik befindet sich noch in den Kinderschuhen und ist vollkommen unerprobt. Daran ist aber auch die Autoindustrie schuld. Sie trifft nämlich nur in Ausnahmefällen Aussagen hinsichtlich der Gasfestigkeit ihrer Motoren.

    Vor Jahrzehnten, als Deutschland in Europa noch als Energiebilligland galt, haben sich findige Tüftler in unseren Nachbarländern schon erfolgreich mit Autogas beschäftigt. Deshalb ist es auch kein Zufall, dass holländische und italienische Anlagenhersteller marktführend sind. Dort war Benzin schon vor der Energiekrise Anfang der Siebzigerjahre ziemlich teuer.

    Ich habe den Eindruck, in Deutschland gibt es auf dem Umrüstmarkt gerade so etwas wie eine Goldgräberstimmung. Alteingesessene Betriebe hoffen, sich mit einem neuen Standbein über Wasser halten zu können und sich gegenüber ihrer Konkurrenz zu behaupten; Jungunternehmer hoffen auf den schnellen Gewinn. Jeder möchte ein möglichst großes Stück von dem Kuchen abbekommen. Die gelackmeierten sind die Verbraucher. Sie können kaum noch Freund und Feind unterscheiden. Aber Den Großen geht es nicht besser. Chevrolet Deutschland hat schon zweimal den Umrüster gewechselt.

    Nachdenkliche Grüße
    Roland
     
  11. #10 jvbremen, 30.12.2007
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    Hallo Senior

    Mal ehrlich , glaubst du wirklich ,das Chev. solche Aktionen starten würde , wie zuletzt ,wo sie eine Autogasanlage umsonst zu einem Neuwagen dazugegeben haben ,wenn sie nicht ganz genau abschätzen könnten , was da eventuell zurückkommen könnte? Ich würde es eher so sehen . Das Auto ist so angepasst , das das Risiko von Motorschaden so klein ist ,wie es geht . Die 15000 km Inspektion ist meiner Meinung nach nur eine Vorsichtsmaßnahme.

    Gruß Jens
     
  12. #11 Darniel, 30.12.2007
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    Die Autogasumrüstungen bei den Neuwagen bei Chevrolet/Daewoo ist aus meinen Augen eine Verkaufsförderungsmaßnahme - keine dumme sicherlich. Schließlich gibt es mehr als genug asiatische Automarken, die sich im Image und Erscheinungsbild kaum voneinander unterscheiden. So kann man sich mit wenig Kapital als Marke individualiseren. Eine Werbekampagne um sich sportlich/qualitativ hochwertig/besonders familienfreundlich oder wie auch immer darzustellen kommt wesentlich teurer. Dazu kommt, dass Daewoo und Co. selten Dieselmotoren in Klein- und Mittelklassewagen anbieten, also einfach eine Alternative für preisbewusste Fahrer anbieten müssen.
    Als letztes ist es eine günstige Möglichkeit, sein Image umweltbewußt zu gestalten ;-)
     
  13. #12 vonderAlb, 30.12.2007
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    Genau so ist es auch.
    Und zwar ist es eine Vorsichtsmaßnahme des Importeurs, der ja die Autos auf Gas umbauen lässt, und nicht des Herstellers Chevrolet.

    Genau das gleiche ist auch bei Subaru.
    Mit einem einzigen Unterschied.
    Nämlich je nach Motorvariante wird vom Importeur (nicht vom Hersteller) eine unterschiedliche Ventilspielkontrolle vorgeschrieben.
    Bei SOHC-Motoren (Eine Nockenwelle; 2,5-Liter Hubraum), mit ihrem mechanisch einstellbaren Ventilspiel (Kipphebel), wird ebenfalls alle 15.000 km eine Kontrolle vorgeschrieben. Das geht bei diesen Motoren schnell, einfach und kostengünstig.
    Das hat aber nichts mit gas- und Nicht-gasfesten Ventilsitzen zu tun, sondern es ist notwendig, da durch den harten Aufschlag der Ventile auf den Ventilsitz die ganze Einstellmechanik doch stark belastet wird und die Kipphelbelmechanik incl. Einstellschrauben sich doch evtl. schneller verstellen können als nur im reinen Benzinbetrieb.

    Anders bei den DOHC-Motoren (zwei Nockenwellen; 2,0 Liter Hubraum) die nicht über einen Kipphebelmechanismus verfügen. Hier wird normalerweise überhaupt keine Ventilspielkontrolle mehr vorgenommen (im Benzinbetrieb).

    Bei Umrüstung auf Gas durch den Importeur Subaru Deutschland wird vom Importeur aus reiner Vorsicht nur alle 105.000 km eine Ventilspielkontrolle vorgeschrieben. Sollte eine Korrektur nötig sein, so ist dies nur durch den Austausch der Ventilstößel möglich und dies ist natürlich einiges aufwendiger und teurer (ja nach Anzahl der benötigten Ventilstößel). Deshalb haben diese DOHC-Motoren vom Hersteller Subaru Japan, auf Anforderung des Importeurs, spezielle Ventilsitzringe erhalten.
    Nachteil: man hört das klappern der Ventile etwas lauter.
    Vorteil: absolut gasfest.

    Aber dennoch: aus Sicherheitsgründen schreibt trotzdem Subaru Deutschland eine Ventilspielkontrolle vor. Zumal der Importeur für die Gasfahrzeuge die Garantie übernimmt. Denn für diese Motoren übernimmt Subaru Japan verständlicherweise keine Garantie mehr.

    Also für Gasautos von Subaru oder Chevrolet würde ich nicht unbedingt von einem Abenteuer reden nur weil man mit diesen Motoren das Ventilspiel öfters kontrollieren muß. Diese Gasautos laufen erstklassig. Und im meinem Falle seit nunmehr 40.000 km absolut störungsfrei.

    Wenn ich mir einen Diesel kaufe habe ich auch erhöhten Wartungsaufwand.
     
  14. #13 Mr.Legend, 06.01.2008
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    Nach meinen gemachten Erfahrungen würde ich Deine Variante des "Gasens" bevorzugen. "Alles aus einer Hand" gibt Dir die Sicherheit immer den Richtigen zu erwischen. Dir kann es egal sein wodurch ein evtl. Fehler entstanden ist und wirst nicht zwischen Umrüster und 'Hersteller' hin und her geschubst.

    Ob ich meinen Legend nochmal umrüsten lassen würde? Ich glaube, eher nicht. Er ist mir zu wertvoll, um ihn nochmal der Gefahr des Verhunzens auszusetzen. Ein 08/15-Alltagsauto (ohne großen Wert) würde ich aber schon umrüsten lassen. Zumal ich jetzt ja glaubwürdige Empfehlungen bezüglich Umrüster bekommen habe. Haut das dann hin (ohne Schaden), würde ich auch den Versuch ein wertvolleres Auto umzurüsten noch einmal wagen ...
     
  15. #14 papa.horst, 07.01.2008
    papa.horst

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    Hallo, Abenteuer hin - Abenteuer her. Für mich ist wichtig: Kann ich mich auf den Umrüster verlassen, ist er in der Nähe, lässt er preislich die Kirche im Dorf.
    Die Anlage ist sicherlich nicht ganz so entscheidend, es sollte aber eine sein, die nicht technologisch veraltet ist. Wenn jemand umrüsten lässt, sollte er immer überlegen, ob er das Auto noch eine Weile fährt, ob er ein "Heizer" ist oder nicht. Motoren, die mit Gas betrieben werden, sind empfindlicher, ist der Motor gasfest oder nicht. Es bringt nichts, wenn man umrüsten lässt und dann die Schuld auf die Gasanlage schiebt, wenn die Kolben oder die Ventile die "Beine" durchstecken.
    Tschüss
     
  16. #15 jvbremen, 07.01.2008
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    Hallo Leute
    Also für mich war es auch wichtig ,alles aus einer Hand zu bekommen. Aber trotzdem, mein Nissanhändler verkauft , wartet und rüstet um und trotzdem will er seinen Kunden keine Garantie auf den Motor geben. Sicher ,er sagt , wenn was passiert ist er da, aber was schriftliches gibt er einem trotzdem nicht. Zumal ja Nissan auch selbst keine Gasfreigabe für sein Motoren gibt.Schade, in der Hinsicht läuft die Zeit mal wieder an Nissan vorbei. Während andere Autohersteller Gasautos und Kombitechniken anbieten, kommt von Nissan nichts.:(

    Gruss Jens
     
  17. #16 vonderAlb, 08.01.2008
    Zuletzt bearbeitet: 08.01.2008
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    In solchem Falle geht man dann dorthin wo es das gibt was man haben will.
    Wenn mein Metzger meine geliebte Paprikalyoner nicht im Angebot hat, gehe ich eben zu einem anderen Metzger. Entweder er nimmt die Wurst wieder in sein Sortiment, oder er hat mich als Kunden verloren.

    Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, als die deutschen Autobauer massive Absatzprobleme bekamen weil es bessere Konkurenz aus Japan gab. Gut ausgestattete Autos die auch noch preiswerter waren. Den deutschen Herstellern liefen die Kunden davon.
    Die Deutschen gingen bei den Asiaten in die Lehre und kupferten deren Produktionsweise ab. Da konnten sie dann auch preiswerter produzieren und ihre Autos auch mit mehr Ausstattung zum gleichen Preis herstellen um ihre Kunden wieder zurück zu gewinnen.

    Der Konsument (also Du) diktiert dem Hersteller was er zu produzieren hat. Ist die Nachfrage nach Diesel groß, so wird er Diesel produzieren und anbieten.
    Hat er keinen Diesel, so hat er auch keine Kundschaft. Das funktionierte auch mit Cabrios, Geländewagen, Allrad usw. bisher so.

    Nissan hat keine Gasfreigabe? Dann gehe zur japanischen Konkurenz (Subaru), die haben fix und fertige Gasautos mit mindestens 3-jähriger Garantie. Sag das deinen Nissanhändler direkt ins Gesicht: "Kein Gas, keine Garantie? Dann gehe ich zur Konkurrenz".

    Autogas fahren ist kein Abenteuer. Auch nicht bei einem entsprechenden Gebrauchtwagen der ab Werk/Importeur mit einer Gasanlage ausgestattet wurde.
     
  18. #17 jvbremen, 08.01.2008
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    Hallo vonderAlb

    Der Nissanhändler kann nichts dafür ,das der Autohersteller keine Gasfreigabe gibt.Also im meinem Falle war es so, das ich das Auto 2000 km vorher neu gekauft habe ,bevor ich auf das Thema Autogas aufmerksam wurde. So jetzt erzähl mir mal , was Sinnvoll ist.
    1.Auto wieder verkaufen und neues was Gasfest ist kaufen
    2.Umrüsten lassen beim Nissanhändler (alles aus einer Hand)
    3.Umrüsten lassen bei einer anderen Firma und in Kauf nehmen ,das sie sich bei Problemen gegenseitig die Schuld zuschieben.

    Ich denke in meinem Falle gab es nur die Lösung Nummer 2. oder halt garnicht umrüsten.

    Wobei man auch sagen muss. Versuch mal ein Auto in der Golfklasse zu finden,was Klimaautomatik ,Bordcomputer ,Alus usw. für 13000 Euros hat. Ich glaub ,da wird man nichts finden.

    Gruss Jens
     
  19. #18 Power-Valve, 08.01.2008
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    Mensch Jens, da haettest du doch nen schicken 7er bekommen... Incl. Gasanlage und Erneuerung aller Verschleissteile.
    Und du sparst FlashLube!
    Klimaautomatik, BC, Alu, Tempomat, alles Serie...

    und den Golf bekommen wir da schon noch rein...

    ;) Uwe
     
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  21. #19 vonderAlb, 08.01.2008
    vonderAlb

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    Richtig.
    Ich hatte das so verstanden, das du den Nissan gekauft hast mit dem Gedanken ihn gleich auf Gas umzurüsten. So ist das natürlich nur eine Umrüstung eines Gebrauchtwagens (und keine Anschaffung eines Neuwagens mit Gas).

    Neu bestimmt nicht, aber gebraucht wird es bestimmt was geben.
    Z.B. diesen hier: http://www.autoscout24.de/Details.aspx?id=lwmvgdqixqbk
    Sogar noch mit Restgarantie.

    Bordcomputer? Wozu? Nutzt dir im Gasbetrieb doch sowieso nichts.
     
  22. #20 jvbremen, 08.01.2008
    jvbremen

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    Hallo Leute

    @Uwe -Du wirst wohl noch, das ich damals dein Auto angeschmachtet habe.:D

    @vonderAlb-Das der Bordcomputer nicht läuft , wusste ich natürlich nicht,bevor ich umgerüstet habe.Und ja , im nachhinein hätte ich mir wahrscheinlich was junges gebrauchtes gas fest geholt , wenn ich damals ,vor dem Autokauf, über Autogas informiert gewesen wäre. Dann würde für mich ,aber nur was in Frage kommen,wo die Gasanlage schon ab Werk mit verbaut ist.

    Gruß Jens
     
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