Wodurch verreckt ein Prins VSi - 1 Steuergerät?

Diskutiere Wodurch verreckt ein Prins VSi - 1 Steuergerät? im Prins VSI Forum im Bereich Autogas Anlagen; Moin, Ich hab schon 2 mal mal hier eine "unnötige" lange Diskussion los getreten und vielen Hinweisen und endloser Fehlersuche. Die Ursache war...

  1. #1 Marco765FT, 19.12.2016
    Zuletzt bearbeitet: 19.12.2016
    Marco765FT

    Marco765FT AutoGasInteressierter

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    Moin,
    Ich hab schon 2 mal mal hier eine "unnötige" lange Diskussion los getreten und vielen Hinweisen und endloser Fehlersuche.
    Die Ursache war beide male due selbe: das VSi-Steuergerät ist verreckt.
    Man konnte mit der Software rein und die Daten auslesen. Fehler waren keine gespeichert.
    Das Phänomen war, dass die Benzindüsen war ab- aber die Gasdüsen nicht eingeschaltet wurden.
    Auto: Volvo 760 1990.
    Anlage eingebaut 2011 bei km 432.000. Glaube in 2014 war das erste kaputt und nun bei km 551.000 war das 2. Steuergerät kaputt. Hab nun ein begrauchtes gekauft, die alten daten rein geschoben und nu rennt der olle Elch wieder wie ein Jungspund ,-)
    Die Frage ist: WARUM / WODURCH passiert das?
    .
    Die Idee war, dass die Spannung am Drehzahlsignaleingang über 30V erreicht hat, was ja laut Beschreibung nicht passieren darf.
    Um das zu vermeiden, wurde beim Einbau das "Zündmodul" ?!?! mit verbaut. Hat nur 2 Anschlüsse, kann ja nicht viel mehr, als ein Kondensator drin sein!?
    Ideen?
    2.
    Wer repariert das SG zum Preis von "viel billiger als ein funktionsfähiges Gebrauchtes"?
    Danke
    Gruß
    Marco
     
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  3. #2 hannes69, 19.12.2016
    hannes69

    hannes69 AutoGasInteressierter

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    Wodurch geht ein Steuergerät kaputt?
    - Feuchtigkeitseintrag -> Kurzschlüsse, Leiterplatten oxidieren (Gummi undicht, durch irgendwas gewässert)
    - kalte Lötstellen = schlechte Verarbeitungsqualität -> "Aussetzer", Wackler, Unterbrechungen
    - falsch dimensionierte oder zu billige elektronische Bauelemente = schlechte Verarbeitungsqualität
    - thermische Überlastung / Alterung (schlechte Einbauposition zu nah an was Heißem dran)
    - mechanische Überbeanspruchung -> lose Befestigung, Steuergerät wird zu stark geschüttelt
    - Überspannung an Signaleingängen oder an Spannungsversorgung (z.B. Drehzahleingang oder Lichtmaschinenregler kaputt und längere Zeit zuviel Spannung an der Versorgungsleitung)
    - "Montagsgerät" erwischt -> schlampige Verarbeitung
    - schlechte Verdrahtung -> Kurzschlüsse, Unterbrechungen, Wackler

    also 3 Kategorien von Fehleransätzen...
    entweder hat der Hersteller des Steuergeräts an irgendeiner Stelle bei der Produktion geschludert
    ...oder der Umrüster hat beim Einbau geschlampt
    ...oder hat an irgendeiner Stelle der Benutzer etwas Ungeeignetes dem Dingens (wenn auch ungewollt) angetan...

    Allzuviel hört man im allgemeinen nicht von kaputten Prins Steuergeräten. Scheint der Hersteller also grundsätzlich nicht soviel verkehrt gemacht zu haben.
    Wenn sich das ganze dann noch häuft, kann man die zwei anderen Möglichkeiten vermuten:D
    Oder ganz anders einfach Pech gehabt. So wie man ja durchaus einen Sechser im Lotto haben kann (wenn auch unwahrscheinlich), kann einen auch das Schicksal von zwei kaputten Steuergeräten ereilen (wenn auch unwahrscheinlich:evil:)...
     
  4. #3 Marco765FT, 20.12.2016
    Marco765FT

    Marco765FT AutoGasInteressierter

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    Vielen Dank
    Ja, wodurch ein Steuergerät grundsätzlich verreckt, ist mir als Kupferwurm schon klar.
    Die Frage war, warum es DAS hier konkret 2 mal getan hat.
    Es war natürlich ordentlich befestigt, Schwingungen sind auszuschließen. Da ich alles selbst eingebaut habe, istauch alles ordentlich verlötet, die bekanten Schwachstellen am Kabelbaum sind auch vorsorglich nachgelötet.
    .
    Generatorregler hatte ich zwischen beiden Ausfällen im Rahmen der Generatorüberholung (Tausch gegen neueren Überholten) erneuert. Dass beide Regler kaputt sind, glaube ich nicht. Monatelang gehts ja.
    .
    Wie du festgestellt hast, gibt es kaum reihenweise Probleme damit.
    * Also fällt der Hersteller erstmal aus als Ursache. Das erste war schwarz (neues Ausf.) das 2. war Alufarben (alte Ausf. 2009).
    * Eingebaut ist das nicht zu heiß (ganz weit weg von Hitze) und fest isses auch.
    * Bleibt als Ursache "elektrische Gründe". Das Einzige, was überhaupt in Frage kommt, ist der Drehzahleingang. Die Boardspannung kommt nie zu hoch. Hatte das Oszi dran beim Probefahren (im Rahmen von Unterricht für andere Themen)
    Hast du oder jemand anderss eine Idee, was es mit dem "Drehzahlmodul" auf sich hat und was man da falsch machen kann beim Einbau bzw was das Ding genau ist und macht / wie zu prüfen ist ?
    Danke
     
  5. #4 Rabemitgas, 20.12.2016
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    Hallo Marco

    Drehzahleingang an Defektursache kannst du ausschließen.

    Ist das der Fall durch eine enorme Spannungsspitze z.b. der Zündspule, wird einfach keine Drehzahl mehr generiert und die diegnose zeigt trotz angelegten Rechtecksignal einfach "0" Alles andere geht weiterhin.

    Dein Volvo arbeitet simultan....vielleicht liegt dort der Hund begraben und das ECU wird überbelastet, weil alle Injektoren gleichzeitig angesteuert werden. .....hatte das Auto auch schon gefühlt 1000 mal und Probleme gab es auf dauer keine. Vielleicht ist irgendetwas anders gemacht worden, oder er ist furchtbar programmiert. Nehmen wir mal an, er ist sehr früh im DCY (Voll geöffnette Düsen. Also alle Düsen mit 12V und 1,25 ständig bestromt bring ein ECU schon mal ganz schön ins schwitzen. Dazu kommen noch die Öffnungsventile mit 2x 12Volt und 11Watt...auch ca. 12-13 Ohm.

    Gruß Armin
     
  6. #5 Marco765FT, 20.12.2016
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    Moin Armin,
    Danke für die Antwort.
    Dann brauche ich nach der Zündung nicht weiter gucken.
    Die Blockeinspritzung wäre eine mögliche Ursache, hab ich aber noch gar nicht dran gedacht, eben weil das bei Anderen auch prima funktioniert.
    Wann DCY erreicht ist, weiß ich nicht auswendig. Dann müßte er aber doch übermäßig verbrauchen!?
    Außerdem müßte das sehr früh kommen, weil man ja mit LPG nicht über 4000 rom drehn darf, ich bleibe auf Langstrecke eher bei 3500. Fährt sich auch entspannter. Wenn ich mal über 200 fahren will/muss, schalte ich das Stück eben auf Benzin um.
    Verbrauch: Benzin 12 Liter // LPG 13,8. paßt also. Eher "zu wenig".
    .
    Programmiert hat DU ihn damals (blauer Volvo 760 AUR- ...) , lief anschließend TOP..schließe also furchtbare Programmierung auch aus.
    Hatte die Werte immer nur ausgelesen und ins das neue ECU wieder rein geschrieben.
    Werde also mal nach dem DCY gucken
    .
     
  7. #6 hannes69, 21.12.2016
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    Da ist einer aber stark von den eigenen Lötkünsten überzeugt (im Gegensatz zu meinereiner:evil:)

    Naja, natürlich darf eine Last ein Steuergerät zum Schwitzen bringen. Aber es sollte zum einen normale Lasten (und auch permanent 100% DCY würde ich im eigentlichen Sinne als "normal" betrachten) aushalten können bzw. sich selber schützen können bei Überlast/Kurzschluß. Normalerweise sind doch elektrische Sachen fürs Auto eh megamäßig ausgelegt und halten normalerweise einiges mehr an Belastung aus als normale Consumer Elektronik. Steuergerät sollte beispielsweise sicherlich bei 10 - 16 V Versorgungsspannung dauerhaft fehlerfrei funktionieren.
     
  8. #7 Rabemitgas, 22.12.2016
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    Wer sagt das man mit LPG nicht über 4000upm fahren darf?? :Laut lachen:
     
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  10. #8 Marco765FT, 23.12.2016
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    Das Problem mit dem PLG ist, dass es viel langsamer verbrennt, als Benzin.
    Bei hohen Drehzahlen kann es passieren, dass das Gemisch noch brennend in den Krümmer geworfen wird, weil die Zeit im Arbreitstakt so klein war, dass es nicht vollständig verbrennen konnte und während des Auslasstaktes immernoch brennt.
    Dann überhitzt der Krümmer. Dieser gibt die Wärme an den Kopf ab. Das Kopfmaterial wird heißer, was zur Folge hat,dass die Auslassventile ihre Wärme nicht mehr an den Kopf abgeben können, weil der fast so heiß ist, wie der Ventilschaft.
    Somit überhitzen die Auslassventile und verbrennen am Teller.
    Passierte schon hunderte Male.
    Die Standard-Ausrede für verbrennte Auslassventile ist: Das Gas verbrennt heißer als Benzin. Daher wwerden die Ventle heißer. Stimmt aber so nicht direkt, sondenr nur über den o.g. Umweg. Beim Gas entfällt der Vorgang, dass es vom flüssigen in den gasförmigen Zustand übergehen muss, weil das ja schon im Verdampfer passiert ist. Somit fehlt die innere Kühlung und der selbe Motor läuft mit LPG ca 10 Grad heißer, als mit Benzin. Das macht aber bei einer Verbrennungshöchsttemperatur von 2000 Grad (über 3 ms) nix aus. Außerdme hat das gas ja 20% weniger Brennwert...so dass die verbrannten Auslassventile immer auf
    - sehr falsche/zu magere Einstellung zurück zu führen sind oder
    - auf zu lange zu hohe Drehzahlen.
    Bei DEM Motor soll aus Erfahrungswerten beimax 4000 rpm Schluss sein.
    .
    Ich hab selbst einen Kopf zerrisen weil ich das nicht soo glauben wollte.
    .
    Ja, löten kann ich wohl ,-) Sieht zwar manchmal nicht sooo schön aus, aber ist immer verlötet und nicht nur verklebt.
    Ist auch nicht soo schwer, wenn man den passenden Kolben und weiteres passendes Werkzeug hat..Lötzinn mit dem richtigen Flussmittel verwendet...
     
  11. #9 Rabemitgas, 23.12.2016
    Rabemitgas

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    Sorry Marco deine Ausführungen sind absoluter nicht zutreffend! Desweiteren Offtopic.

    Benutz mal bitte die Suchfunktion, das Märchen Autogas brennt heisser, langsamer, belastet den Motor mehr etc.pp hatten wir schon 1000mal. Es sind sehr sehr viele versuche, Untersuchungen desweiteren Gutachten dazu gemacht worden, in Arbeitsgruppen von technischen Universitäten. Dort wird genau gezeigt das es nicht stimmt.

    Solltest du neue Erkenntnisse haben, schließe dich bitte an diese Threads an. (damit wir sie die Themenbezogen und professionell wiederlegen können)

    Trotzdem nochmal: Gas verbrennt nicht wärmer, langsamer usw. als Benzin. Es gibt dazu auch keinen Grund, die Kohlenwasserstoffatome sind die selben wie beim Benzin. ...selbstverständlich muss die Menge stimmen, das ist die Aufgabe des Umrüsters und der Gasanlage.

    Einziger Unterschied ist der elektr. Wiederstand im Zündvorgang. Der ist etwas höher. mehr nicht.
     
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