VSI schaltet nach Sicherungswechsel direkt komplett ab

Diskutiere VSI schaltet nach Sicherungswechsel direkt komplett ab im Prins Forum im Bereich Autogas Anlagen; Hallo Forum, Leider oder zum Glück kommen wir erst nach 10 Jahren Fahren auf Gas zusammen. Klar las ich hier als Gast das ein oder andere, aber...

  1. #1 Escapist, 09.02.2026
    Zuletzt bearbeitet: 09.02.2026
    Escapist

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    Hallo Forum, Leider oder zum Glück kommen wir erst nach 10 Jahren Fahren auf Gas zusammen.
    Klar las ich hier als Gast das ein oder andere, aber es gab halt nie was zu jammern oder nachzufragen.
    Die meisten km machte ich mit einer Landi-Renzo in einem Orlando, der Sharan zuvor und der aktuelle Ford Maverick waren und sind mit Prins VSI bestückt.

    Beim Mav geschah nun vor drei Tagen folgendes:
    Auf einem Waldweg, unterwegs zu einer Veranstaltung, "überfuhr" ich einen Ast, der sich aber unter dem Wagen verfing. Leider entfernte ich ihn erst am nächsten Morgen, weil ich das Ereignis ob eines mehrstündigen Konzertes und dem anschließenden Kümmern um die Künstler (mein Beruf) vergessen hatte..
    Der Ast stellte sich als schwer dornengewappneter Abriß vmtl. einer Schlehe heraus, das Entfernen war langwierig und schmerzhaft. Der Ast klemmte im hinteren Motorabschnitt etwa in Höhe des Getriebes mittig in einem Loch im Motorboden fest, gleich dahinter beginnt die Welle zum 4x4-Antrieb, und auch die Abgasanlage ist etwa 25cm entfernt, hier schaut die 2.Lambdasonde hervor, und das Kabel, das zu ihr führt.

    Der PKW lief normal. Deshalb fiel mir nicht auf, das die Gasanlage überhaupt nicht arbeitete - Vermutlich - denn im Laufe des Tages und einiger Eifel-km fiel mir eine fallende Tanknadel auf >Benzinbetrieb. Da das kleine LED-Anzeigelchen von Prins unglücklich hinter dem Lenkrad installiert wurde, muß man sich leicht verrenken, um das LED-Farbenspiel zu bewundern, mache ich also nicht stündlich.

    Als in Augenschein genommen, bemerke ich gleich die durchgebrannte 10V-Sicherung vor dem Steuergerät.
    Da ich auch noch zu schäl zum Lesen war (steht ja groß 7,5 drauf), nahm ich eine neue 10V und - hurra - die Standby-LED leuchtet. Dann Betriebstemperatur erreicht, schalte ich manuell aus Standby in den Gasbetrieb um, alle LEDs erlöschen, Keine akustischen/visuellen Warnhinweise. Zu hause lese ich, daß eine 7,5er V in den Kasten reingehört, und prins ausdrücklich abrät von der Verwendung höherer Sicherungen. Oje, also eine 7,5er rein und -hurra- Standby-Led ist an. Betriebstemperatur ok, also umschalten und.....er läuft wieder, juhu.
    Leider nur etwa 10km, Plötzlich, ohne Töne, Leuchten oä. schaltet die prins erneut ab, und die 7,5er ist platt.
    Das selbe Spiel nochmal, Diesmal automatisch umschalten lassen, direkt danach gehen alle Lampen im Kästchen aus, Sicherung platt.

    Durch einen Thread hier alarmiert schaute ich auch gleich nach dem Auslese-Stecker, und -oje- der ist tatsächlich ohne Staubschutzkappe im Motorraum unterwegs. Pins untersuche ich gleich morgen früh.

    Doch damit nicht genug - Einen Freund bei der Dekra besucht, ab in die Grube, schauen, ob der Ast etwa Kabel ruiniert hat oä- Leider ohne Ergebnis, optisch keine Schäden erkennbar, Gas und zugehörender Kabelstrang sind von vorn gesehen rechts am Holm entlang gelegt, nicht mittig. Das eher mittige Anschlußkabelstück am Tank und jenes an der Lambdasonde scheint ebenfalls unberührt.
    Hörtest: Magnetventil am Tank positiv, deutliches Klacken. Ob auch VerdampfermmagnetV korrekt arbeitet, ist noch unbekannt, denn ich hörte unmittelbar nach einem ein zweites Klacken, Diesmal von vorne.
    Leider ist der Verdampfer irgendwo im linken Kotflügel vorne verbaut, da kam ich auf der Straße schlecht dran.

    Das kann aber auch von einem neuen Phänomen kommen. Seid 2 langen Fahrten (ITA u.ESP) dieses Jahr schwächelte der Mav in letzter Zeit im Leerlauf. Ich bemerkte es, als ich nachts vor einem Tor mit laufendem Motor stand, Licht an, ich schließe auf, und mit einem Klacken unter der -davorstehend rechten Seite- Motorhaube klickt es, das Licht und die Umin schwächeln für einen kurzen Augenblick. Wie eine Fehlzündung ohne Knall aus dem Auspuff. Nur eine halbe Sekunde ein Zischgeräusch, dann das Klicken, und das -vmtl je nach Temperatur des Motors- etwa einmal pro Minute, nur im Leerlauf. An zwei meiner 4 2CV´s (Enten) hatte ich das vor etwa 35 Jahren, da gab es so ein miniKästchen, der Leerlaufregler, 7 DM und der Spuk war vorbei. Ob das hier auch so günstig wird.....

    Jedenfalls stehen der Schaden und der Ast-unfall eventuell in keinem kausalen Zusammenhang.

    Filter wurden beide vor 3000 km gewechselt, System nachgestellt und die Dichtung am Multiventil ersetzt (nach Befreien des Tankschwimmers, den der Umrüster gleich bei der Erstinstallation ruiniert hatte, als er den Schwimmerdraht verbog, Und ich mich nach dem Kauf wunderte, warum in einen 73 l -Tank nur 42 l ´reinpassen.....Leider hat er auch beim Garantieheft geschlampt, sonst könnte ich Euch jetzt die TecDaten/Seriennummern übermitteln, aber hier fehlen viele Einträge, was mir angesichts des Top-gepflegten und nachweislich technischen 1A-Zustandes (Dekra, ADAC) komplett entgangen war.

    Gas tankte ich zwischendurch auch nach, um einen Leertank ausschließen zu können. Nahe der Grenze besteht es sich von selbst, daß ich in Belgien tanke, an "meiner" Tanke für aktuell 61 cent bei 15bar Fülldruck.
    Der Benzinverbrauch, top eingestellt, liegt momentan bei 13,5l/100km, bei Gas zuletzt bei 15l/100km, was jeweils 1,5l mehr bedeutet als vor und direkt nach der Spanienfahrt. Vielleicht durch die Zündaussetzer zu erklären, Falls es welche sind.

    Heute nachmittag habe ich nochmals eine Bühne für 1,2 Stunden, aber ob der Ast getroffen hat und ob er verantwortlich ist für diese Misere ist ohne Messgerät und -kompetenz nicht nachvollziehbar. Ein prins-Auslesegerät hole ich noch zuvor von einem Freund ab, aber Elektronik und KFZ-Elektrik waren noch nie meine Stärke.

    Fotos kann ich später noch einstellen

    Ich komme aus Aachen und bin hier aktuell, wäre ich an der Weinstraße, wäre das Thema sicher. ad acta, denn der Gerome mit seinen 33Berufsjahren an Gas ist ja eine Instanz und hiersicher bekannt. Doch bevor ich die 320km abreiße, suche ich den Rat der geballten Kompetenz dieses Forums, das ich dafür schon seid Jahren schätze. Mein Budget ist nach einem Darmverschluß samt OP, Reha und 4 nicht abgesicherten Monaten Verdienstausfall (nach den üblichen 15 versicherten Monaten) äußerst schmal, Deshalb bitte ich Euch herzlichst um Eure Mithilfe.

    TecData: werden heute mittag nachgetragen, Falls im PKW ablesbar. Die prins-VSI- Anlage wurde jedenfalls als Neuteil am 13.8.2007 verbaut, die Garantiescheinnummer wird hier nichts bringen, Anfrage nach E.. läuft.
    was sagt der KFZ-Schein ?
    Ford Maverick/Escape: zu 2.1.: 8566 zu 2.2.: 512 0035, FIN WF0CU931x3KC18708, Modell 1N2
    LPG: Prins :
    Verdampfer/Druckminderer E 467 R 010054
    Steuergerät E 467 R 010098
    Einspritzdüsen E 467 R 010092
    Absperrventil E 467 R 010041
    Tank Nr 725/528

    Vielen Dank im Voraus für Eure Mühe,
    Roman aka Escapist
     
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  3. #2 Escapist, 09.02.2026
    Escapist

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    Also nur kurz die Lösung, später mehr, Falls es interessiert.....
    Die Spule vor dem Verdampfer war zum Strommonster mutiert, ohm etwa bei 0,34......
    Auslöser für den `` Rest´´ war der Klimaanlagenschalter, der einen Kurzen hatte, und die Klima versuchte seid DEZ ständig, Druck aufzubauen (das Zischen) und zu starten, Obwohl sie auf ´null´Stand.
    In Fano (ITA) war es extrem heiß gewesen, Trotzdem fuhren wir fast ständig ohne Klima, sondern ´oben offen´. Das hat den Umschalter gekillt in Kombi mit dem rauhen Winter gleich anschließend. Und wo schon die Radkästen teils ab waren, baute man mir noch neue Blinklampen ein, im Paket 35 euro, 20km und 2 Stunden.
    so long
     
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