Stromversorger befürchten Engpässe

Diskutiere Stromversorger befürchten Engpässe im E-Autos allgemein Forum im Bereich E-Autos; Hatte heute ein Dejavue beim Radio hören :-) Die großen Energieversorger halten es für möglich, das es zu bestimmten Zeiten -so gg Abend zB zu...

  1. #1 V8gaser, 19.08.2017
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    Hatte heute ein Dejavue beim Radio hören :-) Die großen Energieversorger halten es für möglich, das es zu bestimmten Zeiten -so gg Abend zB zu Engpässen in der Energieverorgung kommen könnte da die deutschen Stromnetze nicht für den Strombedarf der HEUTE schon laufenden E Mobile ausgelegt sind.
    Problem seien auch die Atomkraftwerke, bzw die Tatsache das diese abgeschaltet werden müssen - gerade wenn bei Dämmerung der Solarstrom abfällt und die Feierabendzeit beginnt würde der Ladestrombedarf steigen. Es wären schon Maßnahmen die zu bestimmten Zeiten "Stromsparmaßnahmen" vorschreiben, im Gespräch, heißt es.
    Aha, also auch für Leute wie mich, die das eher weniger tangiert- um es mal dezent auszudrücken :-)
    Das kommt jetzt nicht von mir, sondern aktuell aus den Medien, aber irgendwie kommts mir so vor, als hätt ich ähnliches, wenn nicht sogar genau das Gleiche schon mehrfach.....aber hieß immer nööö, :-)
     
  2. #2 aluprof, 20.08.2017
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    aluprof AutoGasMitwisser

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    Das ist die eine Seite.

    Die andere Seite ist, daß die Leitungsnetze in den "Trabantensiedlungen" um die Ballungszentren der Industrie gar nicht ausgelegt sind für Frau Merkels 1 mio E-Fahrzeuge.

    Wenn abends alle Arbeitnehmer ungefähr um die gleiche Zeit nach Hause kommen mit Ihren E-fahrzeug, den in die Steckdose zum Laden anstecken braucht im Winter keiner mehr draußen Schnee schippen. Dann werden die unterirdsich verlegten Leitungen so warm, daß Gehwege und Strassen von alleine frei werden.

    Ein früherer Mitarbeiter des BMVI hatte vor mehr als 5 Jhren bereits einen Auftrag der Bundesregierung, festzustellen, wie sich die Elektrifizierung auswirkt.
    Die Stromnetze vor den Ballingszentren angelegten Siedlungen vertragen dabei max. ca. 150 E-Fahrzeuge. Kaum auszudenken, was passiert, wenn nach der Rückkehr ins Heim dann auch noch Fernseher, Waschmaschine und Trockner in Betrieb genommen werden.
     
  3. kakao

    kakao AutoGasMitwisser

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    Ujujuj...

    So "Überlastet", dass sie den Niederländern seit paar Jahren sogar dafür BEZAHLEN, damit die den Deutschen Strom,(der durch Überproduktion entsteht =Überlastung) abnehmen!!

    Wohl eher Wunschdenken.....
     
  4. #4 spessarträuber, 04.01.2018
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    Ein frohes neues Jahr an alle!!!!
    Bin hier "mitlesenderweise" schon länger dabei und habe durch das Forum auch meinen Umrüster (leider um die 300km einfach) und in der Nähe wen für die Wartungen gefunden (falls interessant: BMW X5 E70 4,8i mit Prins VSI2 und einem Verdampfer).
    Das mein erster Post eine Antwort auf so eine seltsame Aussage sein würde, hätte ich nicht gedacht.
    Aber hier kann ich nicht anders^^

    @kakao
    Was hat denn bitte eine Stromüberproduktion mit einer Überlastung der Leitungsnetze in den "Trabantensiedlungen" zu tun????
    Richtig, sowas von gar nix!!!

    Eine Überlastung der Leitungsnetze findet nur statt, wenn viel Strom gezogen wird. Was beim Aufladen von den E-Autos dann so wäre (wenn viele gleichzeitig in der selben Umgebung geladen werden, das kommt zum normalen Stromverbrauch=Netzlast noch oben drauf).

    Die Leitungsnetze sind halt nur für eine bestimmte Last ausgelegt und als die Netze geplant wurden kannt wahrscheinlich noch keiner den Begriff E-Auto.
    Da haben V8gaser und aluprof schon recht.
     
  5. Propan

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    Ja mit solchen (Stromüberschuss-)Fehlschlüssen arbeiten die elektro-Bauernfänger gern.
    Bei uns im "Industriegebiet" wollte eine Werkstatt gerne von 35 kW auf 64 kW den Anschluss vergrößern, geht nicht oder sie kaufen einen Verteilertrafo auf ihre Kosten war die Antwort. Das kann man nun sehr schön auf die zahlreichen nötigen E-ladestationen umlegen. Nicht nur die 400V Kabel sind zu dünn, nein auch die Trafos von 15.000 auf 400 V fehlen. Dazu fehlt noch die Einigung auf eine einheitliche Ladespannung was denn nun "Notladung" per 230 V mit max 3600 W (16 x 230) oder 400V und 20kw (400 x 3 x16A oder doch 32A also 40kw oder dann doch Schnellader mit 500 oder 800 V auch 1000 V waren schon im Gespräch. Alles unterschiedliche Trafos, Leitungen und Armaturen oder kurz SCHWACHSINN sowas zu evaluieren ohne grundsätzliche einheitliche Vorgabe. Man kann schlicht nix prognostizieren waann daa ne Infrastruktur stehen kann, nur der echte Strombedarf selbst der steht fest.
    Ist so wie PKW an der lkw-Zapfsäule betanken zu wollen oder 5 verschiedene Zapfpistolendurchmesser von bleifrei über LKW und Heitöltank bis hin zu Flugzeug und Schiffsbunkeranschluss plus zugehörigem Leitungsdurchmesser....
    Nicht umsonst einigten sich die Fahrzeughersteller international schon ganz zu Anfang auf Benzin und Diesel und nur eine Betriebsstoffart! Erst mit der "neuen Technik" wurde dann auf Wasser, Harnstoff, Additiv aufgestockt. Schon das gibt Probleme, siehe Schummelsoftware wegen zu kleinem Additivtank... und das nun bei Strom mit zig Steckern, Spannungen....
    Gruß andi
     
  6. #6 Floschi, 08.01.2018
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    Hallo zusammen,
    ich fahre nun seit 2,5 Jahren elektrisch herum.
    Einen Anspruch hat man wohl auf 65kW je Grundstück bei Neubau. 35kW betrifft wohl eher alte Gebäude.

    Wieviel Strom braucht es nun daheim für ein E-Auto?
    Viele Fahrzeuge (eigentlich alle bis auf Renaults Zoé) können eh nur 1phasig an AC laden.
    Dank Schieflastverordnung geht dann auch nicht 7,x kW - bei 13A lädt meine EV mit 3kW rd. 6 Stunden von leer bis voll.
    Naja und am Büro habe ich eine 2x22kW Säule um die Ecke. Auch da lädt der iMiev auch nur mit 13A.

    Letztlich benötigt man eher weniger schnelle Lader. Der Akku mag es mit 1C oder weniger geladen zu werden.
    Da wir eher Stehzeuge als Fahrzeuge bewegen, ist die Standzeit fürs Laden eher überbewertet.
     
  7. kakao

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    Denen ist das Wurscht meinte ich damit!!

    Solange die Investitionmaßnahmen noch deutlich über der möglichen Gewinneinnahme (Nachfrage ist ja gleich Null!) liegen ......

    Und gerade in deinen Trabantensiedlungen werden wohl Jahrzehnte vergehen bis da mal Teslas vor den Blöcken geladen werden!!
     
  8. #8 JKausDU, 10.01.2018
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    Was wohl eher am Einkommen der dort Wohnenden liegt. :biggrin:
     
  9. #9 JKausDU, 10.01.2018
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    Völlig normal. Aus der Niederspannung kann mancherorts keine Leistung von 64 KW angeboten werden. Dann muss auf Versorgung aus der Mittelspannung umgestellt werden, und dann braucht man halt einen Trafo.
     
  10. Propan

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    Ja eben, und dann kommen die Tagträumer und wollen zusätzlich zig Autoakkus abends mit möglichst zig kW laden. Nicht nur die Leitungen fehlen sondern auch die Trafos. Das ist so, als wollte man die Benziner wie zu Benz-Zeiten noch mit Ligroin aus der Apotheke versorgen. Und Mittelspannungstrafos fehlen dann auch, danach die für Überlandversorgung...

    Zudem, schon heute wird beim Strom ja "hochgerechnet" wie der Bedarf verläuft um die Kraftwerke zu steuern. Also nach Tatort gehts Licht an und die Leute aufs Klo...Mittags Herd an bzw. abends usw. da heiß es Kraftwerkskapazität vorhalten. Und nun kommen dann E-Autos dazu plus unvorhersebare Wind-Kraftwerksleistung. Ne tolle Mischung, denn Mittelwertbildung geht halt nicht beim Strom, das was verbraucht wird mus gleichzeitig erzeugt werden bzw unverbrauchte Leistung zurückgefahren....
    Zum laden über 6-10 Stunden: Mag ja oft klappen, aber wie oft pressiert es denn und dann braucht man eben mehr als 3kW Ladeleistung um wenigstens mit 80% Akkuvoll starten zu können. Dazu noch ne Pizza warmmachen und Teewasser und evtl Staubsaugen also nochmal 3-9 kW und das im ganzen Haus, Strasse, etc Mahlzeit. Zudem haben sie in NL haben mal den Praxistest gemcht in 1-2 Dörfern. Fazit Strom weg wegen Überlast wenn abends die Pendler die Autos geladen haben! So sieht eben die Realität aus, wobei wir wieder oben bei den Trafos, Leitungen etc. wären die fehlen...
    Dabei wäre es ja recht einfach einen Minimaltest überall zu machen. Uhrzeit vorgeben und dann alle Anschlüsse mal mit je 3 - 6 kW belasten und schauen ob das dann "hält". Da würden sich manche wundern. Vermutlich deswegen wollen sie auch überall die neuen digitalen Zähler mit Abschaltfunktion einführen, dann bekommst du zugeteilt was der Versorger, Politik dir zugesteht oder es geht wie im Buch Blackout-Morgen ist es zu spät...Reservetkanister oder Gasbuddel ist halt bei Strom nicht drin.
     
  11. #11 Floschi, 10.01.2018
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    Man stelle ich vor, alle LPG Fahrer fahren gleichzeitig zum LPG tanken.... da bricht das Tankstellennetz zusammen....
    Komisch - passiert auch nicht.

    Bitte vergleicht nicht 100.000 E-Autos von heute mit dem möglichen Bestand in 5 oder 10 Jahren. - sicherlich muss da noch an dem ein oder anderen gearbeitet werden. Aber das musste es beim Mobilfunk auch. Oder es muss noch beim Glasfaserausbau investiert werden.

    Wichtig wird das selbsttätige, intelligente Laden - bidirektional und aus lokal erzeugtem/gespeichertem Strom.
    Das muss zu einer Vernetzung führen über lange Sicht.

    Laden ist nämlich nicht: alle kommen heim und laden schnell.
    Es ist eher: alle haben eine Akkukapazität von min 250-350km. Und das Laden funktioniert überall. Da wo das Auto steht, werden die paar verfahrenen kW nachgeladen. Entweder bei Stromüberkapazität ausm Grid oder aus anderen Akkus.
    Da kann man als Wenigfahrer mit seinem Autoakku noch Geld verdienen. Bzw weiß das Auto, zu welchen Zeitpunkt welcher Akkustand nötig ist und managed das einfach selbst.

    Ich lade zum Beispiel immer: Morgens um 7:30 bis max 11-12 Uhr. 3kWh.
    Abends eigentlich nie. Weil ich da ja fahren will und nicht laden. Und morgens mit der Akkugröße auch wieder zur Arbeit komme, trotz nicht laden.

    Fahrt mal spasseshalber elektrisch. Mir hat es quasi die Augen geöffnet.
    Insgesamt fahre ich ruhiger, flüssiger und darauf bedacht wenig zu verbrauchen. Sehr chillig das Ganze.
    Und jetzt kommt sicher einer, der meint, es wäre ein vernebelter Geist, statt geöffnete Augen.

    Heute Abend wieder auf dem Heimweg: der "was auch immer für eine Marke" Verbrenner vor mir (nicht alt oder so) stank wie Bolle. Bäh.
    War ich froh als der abgebogen war.

    Ich bin kein Grüner oder Ökospinner - ich möchte die Welt so hinterlassen, das meine Kinder auch noch gut hier leben können.
    Der angehende #GroKo scheint das zumindest schnurzegal.
     
  12. Propan

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    Immer die alte Leier: "Man stelle ich vor, alle LPG Fahrer fahren gleichzeitig zum LPG tanken.... da bricht das Tankstellennetz zusammen...."
    ja und wie lange "tankt" man LPG und wie lange Strom? Ah und schon überscheiden sich die Ladezeiten von vielen deutlich und "alle" tanken. Kurzzeitige Überlast bläst auch die Sicherung raus unbd das wurde ja s-o. in den Niederlanden schon in dert Praxis nachgewiesen! Da helefen auch noch so schöne theoretische Überlegungen nicht weiter gegen feststehende Ergebnisse von Versuchen.
    Mach doch mal Schönrechenen grob: je l heute verbrauchten Sprit kann man 10kWh annehmen. E auto besserer Wirkungsgrad aber Verluste bei Transport, Umformung, Ladung... also 10kW/l kann bleiben. Strecken werden auch gleich bleiben, obwohl manche angeblich sogar mehr fahren da Strom (noch) günstiger. Wieviel Benzin verbraucht wird kann man im Netz finden (Diesel lassen wir wegen der LKW die eh nicht mit Akku können mal ganz weg, auch die PKW) und nun die Milliarden Liter mal 10 und die kWh dann an die Ladesationen/Häuser zusätzlich ranführen - Utopie. Da wäre ein neuer Weltkrieg wohl billiger, umweltfreundlicher und ressourcenschonender als so ein Umbau landes/weltweit auf Akkustromer. Übrigens wo werden die Akkus denn recycelt? Strom ja, idealer Antriebsmotor aber mit Brennstoffzelle und Methanol! Infrastruktur Tankstelle steht, Ökostromspitzen lassen sich chemisch speichern wenns sein muss und Wirkungsgrad ist auch OK, zumal die Brennstoffzelle winters wenigstens noch heizt. Wenn Auto dann auch geheizt sonst kann ich gleich 2Rad fahren...
    Und Geldverdienen mit dem Autoakku als Netzspeicher??? Den Weihnachtsmann solls ja auch geben gell? Wenn das je gemacht würde dann mit Tarifen dass man im Durchschnitt aller wie bei Riesterrente draufzahlt. So sind leider die Realitäten wenns im Großen Stiel gemacht wird und nicht nur als "nichtmal Nieschenanwendung" so wie jetzt.
     
  13. #13 V8gaser, 10.01.2018
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    Ich mach es den ganzen Tag uffe Arbeit und weiß wie schnell ein schwerer Fuß oder Zeitnot die Reichweite DRAMATISCH verkürzt...Heizung sowieso. Und man kann sich das nicht aussuchen weil man ja nicht spasseshalber.....
    Für jemanden der nur mal ab und zu ein wenig, pressiert ja nicht, und zwei mal 20min Pause für 300km sind OK....ist sowas halbwegs brauchbar.
    Aber wenn man ernsthaft FAHREN muss - ne, da sind wir noch weit, sehr weit von weg.
    Was ich die letzten Tage so über kabelloses Laden gelesen hab -schon interessant (die Verluste dabei werden vorsichtshalber nicht erwähnt) Aber für den Straßenbau ist so kaum Geld zur Verfügung - da werden wir sicher die Innenstädte umgraben um sowas zu installieren :-) Möglichst mit Benzinsteuern und die Parkpaltznot vergrößern -dürfte die Akzeptanz der Stromer bestimmt heben.

    Wir haben nun erst mal das Problem, das die Chinesen auf einmal unseren Plastikmüll nicht mehr möchten....und im produzieren davon sind wir Weltmeister....ohne aber Entsorgungslösungen dafür zu haben. Das wäre etwas wichtiger. Jedes Wurstradel muss extra in Folie verpackt werden, Mehrwegflaschen sind out und die Kiddies ja keinen Meter zu Fuß gehen lassen (egal ob Elektrisch oder per Kohlenwasserstoff) Aber das ist egal - Umweltschutz ist wichtig... :-) Ich schmeiß mich weg.
     
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  14. #14 Floschi, 11.01.2018
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    Hallo V8Gaser,
    ja Dinge die man machen muss. Postzusteller? Streetscooter?

    Das mit dem schweren Fuß ist richtig, aber zum Glück ja recht einfach zu beeinflussen.
    Irgendwann weiß man, das man schneller als die meisten anderen unterwegs sein kann. Ab und an kommt der Ampelsprint aber auch mal bei mir durch.
    Effekt bei 3 mal. rd. 5-10km weniger. Erstmal. kann man dann mit ruhigem Fuß etwas minimieren.

    Klar gibt es noch ganz andere Probleme, die wir lösen sollten. Ich fang schonmal bei meiner Mobilität an.
     
  15. Propan

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    Der Müll ist eigentlich kein Problem, eher die hiesigen Politiker und Lobbyverbände!
    Plastik wird großteils aus Öl gemacht
    Viel Öl geht z.B. in die Stützfeuerung von Müllverbrennungsanlagen und in Hochöfen die den Wasserstoff zur Eisenreduktion brauchen. In beiden Fällen wäre Plastik der ideale Ersatz fürs Öl, die würden sogar noch dafür bezahlen und!!! es ist keine Sortentrennung Reinigung etc nötig.
    Aus dem nicht benötigten Stützfeueröl kann man wieder neues Plastik machen also win win Situation.
    Nun kommen aber die Politiker ohne Ahnung, nein teueres Plastik muss wieder neu verwendet werden, sortenrein möglichst oder Abfallfirmen so wie RWE damals mit Projekten wie Plastik zu Öl und das für nur bis zu 700 DM die Tonne, klar dass dann Probleme entstehen.
    Für Hochöfen reicht ne Pressware mit allem was brennt inklusive PVC kleinmahlen und ab dafürdurch die Reduzier-Brenner, alles sauber thermisch verwertet. Nen Kunststoff neu zu erzeugen ist weniger aufwändig als den alten (dann doch minderwertig da nie ganz sauber) aufzuarbeiten. Ausnahmen gibt es natürlich wie immer aber die werden heute schon weitgehend genutzt so wie Stanz/Spritzgußabfälle etc.
    Wurst und Co wird aus Hygienegründen und der Vorschrift wegen verpackt, sind dieselben Politiker die das erlassen die dann über "Müll" meckern. Und wie war /ist das mit den Styropor =Polystyrolschaumstoff-Dämmplatten die auf einmal über Nacht Sondermüll wurden? Oder die Streichung von Bleiwuchtgewichten wegen bösem Blei? Die Brocken lösen sich eh praktisch nur beim Reifenwechseln in der Werkstadt und wenn mal am Bordstein dann macht der Klotz keine Umweltverschmutzung da unlöslich....
    Alles nur unwissenschaftliches Geschwafel von Unwissenden die zuviel Hollywood gesehen haben oder aber von "Fachleuten" vorgetragen die sich beweisen müssen für den Stellenerhalt wie z.B. BAM, OKÖ-Vereine PTB usw. Jedes Jahr neue (schärfere) Vorschriften in allen Bereichen obwohl großteils wirklich nur unnötig bis schikanös. Sehen wir ja gerade beim LPG ebenso. Und im Ausland ob EU oder weltweit machen sie dann das Geschäft auf alte Art und Weise und liefern uns zu, ist und bleibt aber eine Welt die dadurch nicht besser wird.
    Übrigens momentane Hauptgründe für Netzschwankungen sind ÖKO- vor allem Windenergieeinspeisung und am meisten die Strombörsespekulation!! Alle 15 min wird da ein neuer Preis festgesetz und entsprechend sind auch Netzfrequenzschwankungen zu messen laut neuer Studie. Klar man schaltet dann zwischen den gerade billigsten Quellen hin und her. Wenn nun Autos mit Strom fahren gibts da garantiert noch mehr Spekulation (analog dem ÖLpreis) und damit instabilere Netze und das ganz unabhängig von der Technik/Naturwissenschaft. Auch sowas muss vorher bedacht werden....
     
  16. #16 V8gaser, 11.01.2018
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    Bei uns wird Bleigießen zu Sylvester aus gesundheitlichen Gründen verboten, aber auf 99,9% der Erde interessiert das niemanden.
    Die Fastfoodketten hatten vor Jahrzehnten Ärger wg ihrer Verpackungen - heute gibt jede Kantine ihr Zeug zum Mitnehmen in Styroschachteln aus und kein Gutmensch überlegt auch nur auf dem Rückweg zum Bürostuhl.
    Ich kann diese ganze heuchlerische Ökoscheiße nicht mehr hören. Immer mit erhobenen Finger auf andere Zeigen, selber aber oft die größte Müllschleuder der Welt. Am Ende geht es sowieso nur um unser Geld. Produziert wird billig im Ausland, weil es hierzulande kaum noch bezahlbar wird - die "Ökoauflangen" interessieren woanders halt nicht. Konsequent wäre es, da zu sagen: Nö, das Zeug darf dann auch nicht hier verkauft werden. Aber wer bezahlt denn die Politik? :-)

    Ich warte auf den Moment, wo aufkommt, das Glasfasern doch Lungengängig sind wie Asbest, und Krebs auslösen könnten. Schätze das wird Jahrzehnte verheimlicht.
     
    Joschman und Floschi gefällt das.
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