Generelle Frage zur Gashydraulik: Düsengröße, Ventilhub (Valteks), Position Einblasdüse

Diskutiere Generelle Frage zur Gashydraulik: Düsengröße, Ventilhub (Valteks), Position Einblasdüse im Autogas Anlagen Forum im Bereich LPG Autogas; Hallo nochmal! Nachdem ich fast am verzweifeln war habe ich es doch noch hinbekommen ;-) 0,5 Hub (3 Ohm Tartarini-Valteks in grau-schwarz) 3.0er...

  1. revox

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    Hallo nochmal! Nachdem ich fast am verzweifeln war habe ich es doch noch hinbekommen ;-)

    0,5 Hub (3 Ohm Tartarini-Valteks in grau-schwarz)
    3.0er Düse mit 6er Schlauchstutzen, 6er Gasschlauch an 6 Installationsdüse mit Verlängerung auf 8mm Alurohr als Inliner bis vor die Einlassventile
    1.01/1.02 bar Verdampferdruck

    Kennfeld im Leerlauf zwischen 40 und max. 42 mit Klima etc.
    Teillast bei 35 (Feintuning kommt demnächst mit Beifahrer)
    Open-loop muss ich gucken.

    Schaltet weich um, Benzinzeiten im Gas- und Benzinbetrieb identisch :-)

    Puuh - noch mal gutgegangen ....

    Danke für die Untestützung!
     
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  3. revox

    revox AutoGasInteressierter

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    Leider bin ich erst vorgestern zu einer weiteren Fahrt mit dem Auto gekommen. Jetzt ist wieder Magerlauf angesagt und ich muss alles im Feld auf 60 anfetten damit es fast passt - aber immer noch zu mager ist. Obwohl ich nichts verändert habe! Zugegeben die Temperaturen waren vorgestern unterhalb des Gefrierpunktes. Er läuft und beschleunigt aber unter Gas einwandfrei. Nur der kritische Blick auf die Benzinzeiten verrät, dass er im LPG Betrieb anfetten muss und insbesondere beim Umschalten von LPG auf Benzin wieder abmagern muss - sich die Benzinzeit wieder rasch verkürzt. Habe versuchsweise den Verdampferdruck über 1,2 bar hochgedreht was aber keine Verbesserung mit sich bringt.

    So langsam habe ich den Verdampfer in Verdacht, dass dieser nicht genug liefert obwohl die Druckwerte laut Sensor / Anzeige in der Software relativ stabil sind und nur kurz etwas bei stärkeren Beschleunigen abfallen. Bei 1 bar sowie bei 1,2 bar zeigt sich das genauso. Könnte eine Überholung des Verdampfers hier eine bessere Anfettung der Gasphase ermöglichen - obwohl er eigentlich den notwendigen Druck liefert?

    So ein Revisonskit kostet ja nicht die Welt...
     
  4. #23 mawi2012, 23.01.2019
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    Dann müsste aber der Drucksensor ne Macke haben, solange der stabile Werte anzeigt, istn der Verdampfer doch als Ursache raus.
     
  5. revox

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    Ja dann bin ich ratlos. Ziel muss es ja sein dass die Benzinwerte gleich bleiben bei LPG oder Benzin.

    Bei mir ist es aber so dass beim Umschalten auf LPG diese länger werden und bei Zurückschalten kürzer. Also ist der LPG Betrieb doch zu mager!?

    Nehme ich die Anfettung plus 60 komplett raus und setze auf 0 schüttelt sich der Motor und geht aus.

    Ich bekomme die Anlage einfach nicht richtig fett ....
     
  6. #25 mawi2012, 23.01.2019
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    Ratlos bin ich auch etwas, zumal so aus der Ferne. Was hast Du getankt? Vielleicht war der Propan Anteil sehr hoch?
     
  7. revox

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    Das weiß ich nicht. Muss ist demnächst mal sehen was an der Säule steht.
     
  8. #27 mawi2012, 23.01.2019
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    Aber selbst Heizgas 95/5 dürfte nicht so viel ausmachen.

    Irgendwas ist da schon merkwürdig, besonders wenn ich an die Sache mit mehr Hub und Querschnitt ohne deutliche Zunahme der Gasmenge denke.
     
  9. #28 V8gaser, 24.01.2019
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    Ich weiß nicht, irgendwie .....bedenkst du schon, das das Kennfeld durchaus uU von -20 bis +60 variieren kann?? Also Leerlauf meinetwegen -10, mittlere Last 30, und viel Last 50 zB...
    Fahr doch mal bei konstant 10ms Benzinzeit -also am besten leichte Steigung mit gleichmäßiger Beschleunigung. Dann legst genau in dem Bereich im Kennfeld fest was du brauchst, damit die Benzinzeiten auf Gas gleich bleiben - meinetwegen die 60.
    Dann Leerlauf spielen bis der passt- vielleicht 15
    Und nu fängst an die Bereiche dazwischen anzugleichen.
    Ich mein nur - irgendwie liest sich das...planlos.
     
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  11. #29 revox, 15.08.2019
    Zuletzt bearbeitet: 15.08.2019
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    Hallo zurück!

    Jetzt bin ich endlich mal dazu gekommen nach längerer "Nicht-Gasfahrzeit" den Verdampfer zu überholen. Und siehe da schon beim Ausbau fand ich den hoffentlichen Übeltäter dass trotz ordentlichen Gasdrucks das Gemisch zu mager war (siehe oben). Die Verschraubung am Verdampfer für den Gasschlauch zu dem Rail war nicht ganz festgezogen oder hat sich im Laufe der Zeit gelockert - ich weiß es nicht.

    Der Verdampfer sah innen einigermaßen aus. Ich alles gereinigt und neue Dichtungen eingesetzt. Nur die obere Kammer war etwas gammelig. Da war ordentlich Rost drin da über ein Belüftungsloch im Gehäusedeckel wohl Spritzwasser in das Verdampferoberteil eindringen konnte. Und da das Belüftungsloch nicht an der tiefsten sondern in der Mitte ist - kommt Spritzwasser rein aber nicht wieder raus - es sei denn es steigt bis auf Höhe der Belüftungsbohrung.

    Leider habe ich keine Fotos vom Innenleben gemacht ;-(

    Der Verdampfer ist auch schon wieder eingebaut und angeschlossen.

    Ich möchte das Belüftungs-Problem lösen indem ich in das obere Belüftungsloch M6 Gewinde und einen Schlauchnippel eingedichtet habe. Jetzt könnte ich quasi wie bei einer Batteriebelüftung einen Schlauch darauf stecken und das Ende an immer trockener Stelle im Motorraum verstecken, so dass keine Feuchtigkeit mehr rein kommt.

    Der obere noch freie Nippel ist gemeint: 20190815_193627.jpg

    Meine Frage wäre jetzt, ob ich alternativ (oder sogar besser) über ein T-Stück eine direkte Verbindung auf den unteren Entlüftungsschlauch stecken der zur Ansaugbrücke führt. Dort ist er mit einem T-Stück an der Gasrückführung vom Rail zur Ansaugbrücke verbunden.

    Den Vorteil den ich dabei sehe ist, dass evtl. austretendes (Flüssig-Gas) aus der oberen Membran der Flüssigphase auch ordnungsgemäß der Verbrennung zugeführt werden kann. Theoretisch dürfte da ja nichts außer Luft raus- oder reinkommen wenn sich die Membran bewegt, aber die Art der Abdichtung bei dem Tartarini Verdampfer finde ich nicht so gelungen: Die Membran hat ja jeweils für die Regelspindeln ein Loch in der Mitte und dieses soll dann durch eine Dichtung abgedichet werden was meiner Meinung nach nicht so 100% sein kann...

    Da im Ansaugtrackt ja lediglich Unterdruck herscht glaube ich daher dass es unschädlich wäre auch diesen oberen Belüfungsanschluss an den Rückführungsschlauch zur Ansaugbrücke/MAP-Sensor anzuschließen. Zumal die im Verdampfer eingebauten Durckfedern schon ordentlich Kraft haben und sich wohl nicht von einem "Lüftchen" in die eine oder andere Richtung im Regelverhalten beeinflussen lassen.

    Aus einem anderem gefundenen Video zum gleichen Verdampfer

    ()

    habe ich zur Verdeutlichung diesen Screenshot gefertigt damit man auch mal die Innenseite des Verdampferdeckels mit den beiden Belüftunslöchern der beiden Kammern die über einen Steg mittels der Dichtung gegeneinander abgedichtet sind, sieht.

    upload_2019-8-15_20-29-3.png

    (Unten ist der Messingteller mit der Gewindespindel zum Einstellen das Gasdruckes). Also muss das Bild eigentlich 90 Grad nach links gedreht werden damit es zu der Einbauposition meines Verdampfers passt.
     
  12. revox

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    20190816_151439[1].jpg

    Habe nun beide Belüftungslöcher mittels T-Stück mit dem Unterdruckschlauch zur Ansaugbrücke/Map-Sensor kurz geschlossen. Hat keinen Einfluss auf das Regelverhalten des Verdampfers und es kann keine Feuchtigkeit mehr in den Verdampfer kommen.

    Der Verdampfer läuft jetzt auf 1.2 bar mit 0.5er Hub erste Sahne. Wohlmöglich dass die Membran verschlissen und der nicht mehr ganz dichte Gasanschluss am Verdampfer die Ursache(n) waren.

    Die erste Kennfeldeinstellung im Leerlauf ergab dass ich auf maximal 30 gehen musste und der restliche Bereich um die 20. Die Feineinstellung kommt dann in den nächsten Tagen.

    Vielen Dank nochmal für die vorherigen Beiträge!
     
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