Gemessene Unterschiede Benzin-LPG

Diskutiere Gemessene Unterschiede Benzin-LPG im Gas Cafe Forum im Bereich LPG Autogas; Für diejenigen die es interessiert: Ich habe meinen S212 E500 mal auf dem Prüfstand testen lassen. Verbaut ist eine Prins VSI2 mit einem...

  1. #1 otzelot, 08.12.2017
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    Für diejenigen die es interessiert:
    Ich habe meinen S212 E500 mal auf dem Prüfstand testen lassen.
    Verbaut ist eine Prins VSI2 mit einem Verdampfer. 20171208-150303-6152667435269459278.jpg
    Bin auf Euere Kommentare gespannt
     
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  3. #2 Gegenwind, 08.12.2017
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    450nm mit LPG und 600nm mit Ultimate... da lachen ja echt die Hühner ;-)

    Entscheidend ist was am Rad ankommt und nicht aufm extrapolierten "Prüfstand"...

    Und da konnte ich beispielsweise beim Durchzug im letzten Gang von 100 auf 240
    (also Volllast ab 1500U/min) lediglich minimale Zeitdifferenzen zwischen Gas und E5 feststellen.
    Wer sich in Motorsteuerung ein bisschen auskennt weiß auch warum.

    Unter E10 muss meine Karre zb. sogar den Zündzeitpunkt untenrum bei Volllast zurücknehmen,
    da er dabei kurz anfängt zu klingeln. Das lässt E10 deutlich abfallen ggü. LPG im Durchzug.

    Nur in der Spitzenleistung bleibt LPG in der Regel etwas zurück, was wiederum ebenfalls kaum
    relevanten Auswirkungen auf der Piste hat.
    .
    .
     
  4. #3 V8gaser, 08.12.2017
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    Das da um die 100Nm Drehmoment wegfallen ist schon einiges - hätte ich nicht erwartet. Aber dafür ist der Drehmomentverlauf auf LPG extrem gleichmäßig über ein breites Drehzahlband. Deckt sich aber mit dem, was die Erfahrung so sagt.
    Witzig das die Leistung mit Ultimate/Benzin nahezu gleich ist, das Drehmoment aber mit Ultimate früher und stärker steigt - ein Beleg dafür das der Motor bzw die DME die zusätzlichen Oktan nutzen kann. Würde bei angepasster Fahrweise zu Spritersparnis führen -die aber NIE den Mehrpreis ausgleicht :-)

    Man darf hier nicht vergessen -es wird die Spitzenleistung bei voll geöffneter Drosselklappe dargelegt - ein Betriebszustand, der im Normalbetrieb eher selten vorkommt.
     
  5. CHGA

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    Hab neulich noch ein Video bei youtube gesehen, wo behauptet wurde, dass zwischen Benzin und LPG kein Unterschied sei - scheinbar schon, sonst wäre da nicht dieser Unterschied, nicht wahr?

    Gut, jetzt müsste man sehen, wie gut die VSI im Benz eingestellt ist.
     
  6. #5 V8gaser, 09.12.2017
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    Der Unterschied ist definitiv da, nur fällte es halt im Normalbetrieb nie auf weil die SPITZENleistung seltenst abgerufen wird. Der Mehrverbrauch im Gasbetrieb resultiert halt auch daraus, das man eben immer etwas mehr Gas geben muss, als im Benzinbetrieb.
    Das ist etwas was viele Leute schwer begreifen. Die meinen den Leistungsverlust merkt man schon, wenn man in der Stadt oder auf der Landstrasse rumgurkt -aber selbst auf der Autobahn ruft man kaum 100% der verfügbaren Leistung ab -also reichen auch die 90% die das LPG über lässt :-)
    Ich sag immer, ein LPG Auto wird etwas fader - wenig, aber man merkt doch, da ist was anders. Spätestens beim nächsten tanken ist das aber vergessen.

    Mit einstellen änderst da nix - da macht ja die DME. Die regelt den Motor schön auf optimale Verbrennung- der hat Breitbandsonden, also auch bei Vollast.
     
  7. #6 Gegenwind, 09.12.2017
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    Das mag bei Saugmotoren der Fall sein, die schon bei Benzin kaum hochkommen.
    Beim Dacia mit altem Renault Sauger zb kennt man sowas.

    Aber beim 5,5L Merc. oder 4,8L BMW kann ich das in keinster Weise bestätigen, siehe oben...
    Vllt. mag es beim BMW mit der drosselfreien Valvetronic zu tun haben, aber gefühlt keinerlei Unterschied.
    In objektiven Sek. sind`s von 0-200 durchschnittlich 1,5s Differenz (21,5s mit LPG 40/60 statt 20s mit E10).
    In Sachen Elastizität von unten heraus fällt`s unter Mess-Ungenauigkeiten...

    Ich hab`s seinerzeit lieber auf der Piste gegen gecheckt..."Prüfstände" sind so ne Sache...Kalibration usw. usw.
    Never ever hat der auf "Ultimate" satte 33% (1 Drittel !!) mehr Drehmoment als mit Gas. Vllt mit Heizgas 5/95...
    .
     
  8. #7 otzelot, 09.12.2017
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    Der erste Run war mit LPG , direkt danach wurde umgeschaltet und E10 gemessen. Die beiden Runs klappten auf anhieb. es wurde jeweils nur ein mal gemessen.von daher sollte dieser Vergleich tatsächlich so passen. 6 Tage später war dann der Run mit Ultimate100. Da wurde insgesamt 6 mal gemessen bis da eine gute Kurve rauskam. Da waren auch andere Messbedingungen (Luftdruck , Temperatur). Diese Kurve wurde auch "geshiftet".
    Wie hier schon erwähnt wurde , spielt das Gemessene im Alltag subjektiv keine Rolle. Im täglichen Fahrbetrieb auch bei sportlicher Fahrweise ist Dampf im Überfluss da. Ich wollte mal Messen lassen , weil auf der Autobahn beim Durchbeschleunigen andere Autos (335i , Q5, Passat) nicht deutlich abzusetzen , teilweise sogar schneller waren.
    Im Mercedes-Forum wird mein Auto zerrissen. Da wird von Einbaupfusch , falscher Einstellung und dass Gas ja keinen Leistungsverlust hätte geredet.
    Naja. Ich kenne das bisher anders. Der Mercedes ist nun mein drittes LPG-Auto. Vorher 545i E61 und davor Zafira 2,2. Alle mit Prins. Alle hatten etwas weniger Leistung auf Gas.
    Wer mal reinschauen will: Klick
    Wie schon geschrieben wurde , bin ich auch der Meinung , dass durch Einstellung da nichts zu ändern ist. Eben wegen der DME und der Breitbandsonden. Sogar bei Volllast schafft die Anlage den Vorgegebenen AFR von 12 zu halten. die Düsenauslastung liegt maximal glaube ich bei 85%.
    Jetzt die Frage: Wäre der Drehmomentverlauf durch verschiedene Einbauvarianten oder andere Faktoren derart beeinflussbar , dass da kein Unterschied wäre zu Benzin?
    Die ASB wurde für die Umrüstung demontiert usw....
     
  9. CHGA

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    Breitbandsonden sind definitiv ein Argument. Dank derer dürfte die Einstellung der VSI dann tatsächlich nicht viel ausmachen.

    Auch mein Karren hat weniger Dampf im LPG-Betrieb. Nehme ich gerne in Kauf, weil Gas günstiger ist, was Oli hier auch schon geschrieben hatte.

    Denke nicht, dass sich dieselbe Leistung wie im Benzinbetrieb durch eine andere Einbauweise oder "Einspritzweise" erzielen ließe, auch wenn Vialle-Freunde hier vielleicht anders denken.
     
  10. #9 Autogas-Rankers, 09.12.2017
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    so viel unterschied kann ich nicht glauben, wer hat die Anlage verbaut und oder eingestellt
     
  11. #10 V8gaser, 09.12.2017
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    Ich könnt mir den Drehmomentverlust schon vorstellen. Wenn ich schau wie meine Kisten keuchen, wenn sie den WoWa über die Alpen zerren müssen.... Im normalem Betrieb fällt das halt nicht auf, weil du die 500plus NM nie brauchst.
    Grad der Daimler hat die letzten Km über den Brenner oder Tauern ganz schön zu ackern - OK, das ist jetzt jammern auf hohem Niveau :-) Aber da merkst es halt - auch am Verbrauch.
    Brutal war es früher mit dem e34....der 2,5l musste schon arg leiden. Der e32 und der e38 taten sich dann etwas leichter.
     
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  13. Turoy

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    Hi,
    bin zwar Neuling was LPG betrifft, wundere mich hier aber dass Ultimate so viel mehr bringen soll als LPG und E10? Wegen mehr Oktan? Kaum zu glauben, denn LPG hat noch mehr Oktan als Ultimate, V-Power oder wie noch immer die hochoktanigen Benzinsorten sich nennen.
    Verluste bei LPG kommen doch, zumindest im großen Verhältnis, eher nur bei veralteter Venturi Technik oder teilsequentiellen Anlagen vor. Was wenn als Gas Anlage nun eine flüssig einspritzende zur Verwendung kommt? Diese haben doch durch den Verdampfungseffekt im Zylinder sogar eine leistungssteigernde Wirkung, wie ein Ladeluftkühler.
     
  14. #12 V8gaser, 09.12.2017
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    Gähn, vergiss das bitte ganz schnell. Das hätten die Jungs ganz gerne unterm Christbaum, nur bleibt es halt Wunschdenken.
    Wenn das Zeug verdampft, verdrängt es zunächst mal Luft im Brennraum- was also eher die Leistung mindern würde. Und dann ist zum Zeitpunkt des Verdampfen der Ansaugvorgang schon lange vorbei - was sollte da noch kommen?
    Dann: Es wird bei der flüssigen Benzineinspritzung versucht, das möglichst fein zu zerstäuben um bestmögliche Vermischung mit der Luft zu erreichen. Gasförmiges Gas ist also schon in perfektem Aggregatzustand vorhanden - und was erzählen die für toll?? Flüssig einspritzen..??? Hörst den Knall?
    Also bitte bitte - endlich mal diesen Quark vergessen, bitte!

    Ein Ladeluftühler kühlt die Luft VOR dem Ansaugvorgang, damit sie kalt, also mit erhöhter Dichte in den Brennraum gelangt. Sie erst im Brennraum runter zu kühlen wäre absoluter Unfug. Das ist ein Marketingversuch mit dem Laien veräppelt werden, mehr nicht.
     
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