Flaslube / Valve Saver Einspritzer Systeme - Welches?

Diskutiere Flaslube / Valve Saver Einspritzer Systeme - Welches? im Gas Cafe Forum im Bereich LPG Autogas; Hallo, ich habe folgendes Problem, ich habe mir einen neuen Motor gekauft und der hat keine gehärteten Ventilsitze drin. Also habe ich mich...

  1. DaMan

    DaMan AutoGasMitwisser

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    Hallo,

    ich habe folgendes Problem, ich habe mir einen neuen Motor gekauft und der hat keine gehärteten Ventilsitze drin. Also habe ich mich entschieden, ein Einspritzer System zu benutzen.
    Es gibt ja viele verschiedene Systeme...
    Meine Gedanken dazu:
    - Flaslube Electronic Valve Saver, entweder als Single Einspritzung hinter der Drosselklappe oder mit Verteilerspinne von JLM (<- mein Favorit) Hat das schon mal wer gemacht?

    - V-Lube Electronic Valve Protector, bietet dieses System so viel mehr Wert, das sich das lohnt? Wird es wirklich parallel zum Gas eingespritzt oder bekommt von einer Düse Signal und es werden alle eingespritzt? Das ist mir noch nicht ganz klar.

    Es ist der Dodge 4.7, aktuell seit 250tkm auf Gas unterwegs. Er hatte auch gehärtete Sitzringe bekommen. Aber es lohnt sich nicht den Motor wieder fit zu machen, da neue Motoren zu "billig" sind.
     
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  3. Rohwi

    Rohwi FragenBeantworter

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    Hallo...
    Nüchtern betrachtet: Wenn der alte Motor mit der jetzigen Konfiguration , wie auch immer die aussieht, 250 Tkm durchgehalten hat würde ich genau garnichts ändern.
    Wenn dieser Motor dann wieder damit lang ist hat das Auto auch 500 Tkm runter und ist größtenteils auch damit lang. Es gibt also nichts zu gewinnen.
    mfG Rohwi
     
  4. DaMan

    DaMan AutoGasMitwisser

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    Hallo,

    ganz nüchtern betrachtet, hat der Motor mit weichen Sitzringen 150tkm auf Gas gehalten. Dann hat er gehärtete Sitzringe bekommen, jetzt hat sich im inneren des Motors ein (wahrscheinlich) Öl-Wasser-Gemisch verteilt und geht mit diesem Dreck durch alle Lager, daher gleich ein neuer Motor, der hat aber weiche Sitze.
    Wo das Problem bei dem alten Motor liegt, will ich erst ergründen, wenn der neue drin ist und läuft.
     
  5. Propan

    Propan AutoGasInteressierter

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    Hallo,
    Angeblich hat der non HO 4,7 l "weiche Ventilsitze" und ist nicht gasfest, andererseits berichten einge das das problemlos geht.
    Es gibt ja auch die Möglichkeit das ein Additiv in den LPG Tank kommt plus ein Stöffchen in nden Bezintank. Funzt angeblich so dass die "starke Mischung" anfangs eine Schutzschicht aufbaut und dann mit der durch Zutanken dünneren Mischung plus dem Zusatz im Start-Benzintank diese Schutzschicht regeneriert wird sprich was weg geht wird so gerade wieder aufgelegt. Wenn das stimmt und wenn man weiß dass für Katfahrzeuge praktisch nur Kaliumverbindungen als Wirkstoff (Bleiersatz)in Frage kommen (die bei Kat-Betriebstemperatur aus den Waben wegdampfen und nicht wie eben Blei den Kat nachhaltig vergiften) geht das auch einfacher und billiger. Einfach zum Benzin normales Additiv zugeben in höherer Konzentration und nen Tank verfahren = Schutzschicht. Danach eben selbe Mischung als Startbenzin um zu regenerieren. Für das gesparte Geld der Zudosiereinrichtung plus Montage kann man ne Menge Addi kaufen und halt etwas "fetter" mischen.
    Andererseits hat exakt son Kalium-KAT-Bleiersatz genau 0,0 beim alten Graugussventilsitz (Ford V6 2.0, 2,8l) gebracht selbst bei doppelter Dosierung wie angegeben wenn man Vollast gefahren ist. Mit Bleibenzin vorher war das kein Thema praktisch nie Spiel nachstellen müssen mit und ohne Zusatz aber war Kontrolle und Nachstellen Pflicht. Von daher bin ich skeptisch ob die Addis heute überhaupt, da ja derselbe Wirkstoff drin ist, was bringen wenn wirklich "Weiche" Ringe und entsprechende Fahrweise aufeinandertreffen egal welche Dosiereinrichtung das macht..
    Gruß andi
     
  6. DaMan

    DaMan AutoGasMitwisser

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    Ja meiner hat mit weichen Sitzen 150tkm auf Gas gehalten... Das geht schon eine ganze Weile gut und ich bin auch einiges mit 2t Anhänger auf der Autobahn unterwegs (100km/h Zulassung!)

    Ansonsten sind die Additive nur dazu da um die Verbrennung kontrolliert zu verdrecken, damit eine Schutzschicht zwischen Ventil und Sitzring ist, ansonsten wird Schlaggeschweißt und der Sitzring wird abgetragen. Wie bei mir, eingehämmerte Ventile (~3mm), das hat sich nur darin geäußert das er bei kaltem Motor auf einem Ventil undicht war 6,5bar und ab "halbwarm" wieder 10 bar.
     
  7. Propan

    Propan AutoGasInteressierter

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    Das angebliche Wirkungsprinzip ist mir bekannt, das stammt aus der Zeit als Bleitetraethyl verboten wurde und Bleiersatz propagiert wurde. Bei Blei funktioniert das nachweichweislich in dieser Art (so wie die Beschichtung auf Backtrennpapier) aber bei den Ersatzstoffen haben ich große Zweifel. Hintergrund war, dass ich und andere jahrelang Ford V 6 Graugussmotoren ohne Sitzring gefahren haben und praktisch nie Ventilspiel einzustellen war mit verbleitem Sprit. Bei dem neuen Ökosprit und Zugabe von Bleiersatz bis zur doppelten Konzentration dagegen musste man dennoch häufig nachstellen. Fazit für mich, diese Stoffe die da als Ersatz propagiert wurden (heute wegen Kat nur noch kaliumorganische Stoffe, kann man in den Datenblättern zu den "Ventilsavern" nachlesen, früher gabs auch natriumorganische Stoffe = billiger aber nicht KAT geeignet) taugen nix bis wenig. Ob man dann dafür soviel gelkd ausgibt um dann nach 150.tkm doch wieder exakt da zu sein wie ohne den Stoff? Deswegen wenn Zugabe, dann einfach in das Startbenzin und halt höher dosieren, evtl noch 2T-Öl (1:100) dazu um die Benzin-Düsen bei der längeren Standzeit zu schützen (Korrossiosninhibitoren). Wenn es denn doch schützen sollte tut das ebenso wenn nicht ist ne Menge Geld gespart. Bei Langstrecke kann man ja mal kurz 5km auf Benzin den Schutzfilm regenerieren wenns sein muss, trotzdem günstiger und einfacher als son Superdupereinbau fragwürdigen Nutzens.
    Andi

    p.s. wo gibts denn die 4,7 l "günstig" neu / überholt zu kaufen so dass sich die Instandsetzung nicht lohnt? (ich hab den auch im GC drin)
     
  8. DaMan

    DaMan AutoGasMitwisser

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    Okay, für die Zeit mit verbleibt bin ich gerade so noch zu jung mit meinen 30 Jahren...

    Das ist die ganz große Frage, wo stehe ich nach 150tkm mit und ohne Zusatz... Das ist mehr eine Glaubensfrage.
    Ich habe einen Motor gekauft, der ist Wasser und Öl abgedrückt und hat so Garantie, ansonsten hätte ich den zerlegt und gehärtete Sitze eingebaut, was aber auch kein Schnäppchen ist (900€) Da kann man sich ausrechnen ab wann sich diese Investion lohnt.

    Ich habe den Motor in den USA gekauft, von einem Motoreninstandsetzer. Der ist remanufactured und kostet ~2600€ als Longblock.
     
  9. Propan

    Propan AutoGasInteressierter

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    2600 zu 900 ist schon ein Wort wenn man bedenkt was da noch alles bei ist. Ist halt blöd bei den heutigen Motoren, dass man dank hydraulischem Ventilspielausgleich nix messen kann und erst "wach" wird wenn nix mehr geht. Andererseits kannste ja die alten Köpfe nun in Ruhe und bei Gelegenheit überholen. Im Fall der Fälle ist dann recht schnell gewechselt. Ziehe von den 900 die Additivanlage ab und schon sind es nichtmehr so große Investitionen....

    Im Benzin war normalerweise Bleitetraethyl drin mit Dichlorethan als Ausputzer um die Bleioxide verdampfen zu lassen und sie aus dem Motor zu bekommen. Bei Flugbenzin gab es Dibromethan weil das später siedet und die Flieger halt in größerer Höhe unterwegs (sein sollen)sind als Autos es normalerweise tun und keine Dampfblasen auftreten dürfen. Für LPG gabs nicht wegen der Oktanzahl sondern wegen der Ventil-Sitze aus ähnlichem Grund statt Bleitetraethyl dann Bleitetramethyl weil das schneller/ früher verdampft und so besser mit dem LPG harmonierte.
    Die ganze Kaliumgeschichte ist meiner Meinung/Erfahrung nach kein wirklicher Ersatz, die Trennwirkung ist, wenn überhaupt, eher mau im Vergleich zum Original. TEL hab ich mal im Studium selbst hergestellt, in Kleinmengen garnicht soo schwierig für den praktischen Einsatz aber summiert sich die Menge dann doch schnell und dann eben der KAT heutzutage, der nimmt das übel.
    Lowcost Lösung wäre meiner Meinung nach immernoch das Additiv dem Benzin zuzugeben. Kostet nur das Additiv, versorgt gleichmäßig alle Zylinder, läßt die gesamte Gasanlage unbeeinflußt und stört nicht im Motorraum. Je nach Außentemp ist dann bei jedem Start ein Schub "Dreck" da der den Trennfilm wieder regeneriert bis es auf Gas umschaltet. Sollte es trennen, müsste das reichen, trennt es nicht ist Geld gespart und wird auch bei teurer Dosierung nicht besser trennen.
    Was hinzukommt und kaum einer sagt wie beim Blei, der "Dreck" wirkt nicht nur am Ventil sondern als Salz dann auch im Auspuff mit dem Kondenswasser zusammen als Rostbeschleuniger von innen. LPG brennt sauber und dann gibt man "Streusalz" zu.....OK Chlor /Brom fehlt weitgehend (hatte bei uns aber mal ein Panscher im gestreckten LPG mit drin - auch für Haushaltsherde!) trotzdem gibts ne leitfähige Brühe.
     
  10. PoloV

    PoloV AutoGasDazugehöriger

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    Und was würdest Du jetzt vorschlagen? Welches Mittel sollte man den nun dem Benzintank zugeben? Und in welcher Dosierung damit es auch wirkt?
     
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  12. DaMan

    DaMan AutoGasMitwisser

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    Jain, wenn ich auf das Additiv gehe, sieht der Unterschied etwas anders aus. Ich brauche ja nicht nur die 900€ für die Köpfe machen sondern auch noch neue Kopfschrauben und ZKD, dann sind wir bei etwa 1050€. Macht also ~800€ nur für Additiv, oder für die nächsten 400tkm... (Mal ganz enifach gerechnet)

    Im Prinzip könnte man ja auch anderes "durchjagen"...
     
  13. Propan

    Propan AutoGasInteressierter

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    So endlich Zeit zu antworten:
    Welches Mittel man zugibt ist eigentlich egal, wie geschrieben (können) arbeiten die alle mit Kalium-organischen Stoffen wegen dem KAT heutzutage (siehe auch Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen Produkte, da stehen oft auch von-bis Prozentangaben zu den Einzelinhaltstroffen mit drin). Günstigerweise also was Richtung "No Name" ohne Werbung und Namen bezahlen zu müssen und mit Konzentrationsvorschlag so wie beispielsweise das da: 5 Liter Gas Lube Premium Qualität Ventilschutz LPG GAS | eBay
    Da gibt es aber ganz bestimmt noch andere Anbieter .
    Was ich damals so gesehen habe war das alles für Bleiersatz mit rund 1:1000 in der Konzentration angegeben ( und hat wie oben zu lesen bei mir und anderern nicht den Graugußsitz wirklich schützen können unter höherer Last/Drehzahl auch bei doppelter Konzentration also 1:500)
    Die nichtgehärteten Sitze von heute dürften aber dennoch besser / "härter" sein als der Gußsitz von damals, könnte daher hier schon (besser) wirken. Konzentration ertstmal höher wählen um den Schutzfilm aufzubauen dann eben mit 1:500 oder 1:200 im Startsprit diesen Film dann regenerieren. Wenn es stimmt dass in den "Schmiermitteln" auch Reinigeradditive drin sind schützt das zudem die Benzininjektoren so wie ich es eben mit 2t Ölzusatz mache.
     
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