Fehlersuche ICOM schaltet sich ab und Kompatibilität der Steuerboxen

Diskutiere Fehlersuche ICOM schaltet sich ab und Kompatibilität der Steuerboxen im Icom JTG Forum im Bereich Autogas Anlagen; Hallo in die Runde, ja, ich bin neu hier. Und: ja, ich hab n Problem mit meiner ICOM. :-( Die lief seit 8 Jahren und 150Tkm quasi problemlos...

  1. AvaTar

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    Hallo in die Runde,

    ja, ich bin neu hier. Und: ja, ich hab n Problem mit meiner ICOM. :-(
    Die lief seit 8 Jahren und 150Tkm quasi problemlos (bis auf mal die fast schon übliche Pumpenprobleme, die vor 2 Jahren (hoffentlich) fachgerecht behoben wurden.)
    Jetzt aber setzt sie neuerdings immer wieder aus. Und ich bin echt ratlos...
    Das Auto, ein Renó Avantime V6 Automatic, mit inzwischen knapp 280Tkm, hat eben mal ne (fast) neue Maschine und Getriebe gekriegt - das Angebot war einfach zu verlockend - und so liegt der Verdacht nahe, dass es was damit zu tun haben könnte. Aber irgendwie passt das auch wieder nich. Hab schon verschiedenes probiert. Nix half. Dazu komm ich gleich. Nur eins nich. Und das ist meine erste Frage:

    In Verdacht steht auch die Umschaltbox. Ideal wäre, die mal probeweise - oder womöglich auch endgültig - austauschen zu können... (Bin für Tipps und Hinweise offen!)
    Jetzt hab ich aber noch eine 70302001 drin. Und die gibts ja nicht mehr. Also stellt sich mir die Frage: ist die 70306506 kompatibel? Plug'n'Play austauschbar? Selbe Steckerkonfiguration? Ich hab tatsächlich nirgends ne klare Aussage darüber getroffen. (Und meine bisherige Anlaufstelle hat entweder keine Lust oder keine Zeit.) Wer weiß was darüber?

    Zu den Fehlermodi - mit der zentralen Frage: ist's die Box? Oder welche anderen Vorschläge habt ihr?
    1. am häufigsten: Gasbetrieb bricht ab, ohne Piepsen, nur kurzes Rucken, dann Gasspülbetrieb (orangene LED blinkt), während Motor auf Benzin weiterläuft, wechselt danach ruckfrei wieder auf Gas.
    2. seltener: Gasbetrieb bricht unbemerkt ab, ohne Piepsen, kein Motorrucken, Motor läuft auf Benzin normal weiter, jedoch kein Gasspülbetrieb (orangene LED aus). Nach einem Motorneustart (Zündung aus und neu Anlassen) startet die Gasanlage jedoch sofort mit dem Gasspülbetrieb und muss nicht erst durch Druck auf die Taste an der Tankuhr in Gang gesetzt werden.
    3. noch seltener: prinzipiell wie 2., jedoch muss nach dem Motorneustart die Taste an der Tankuhr gedrückt werden, um den Gasspülbetrieb zu starten.
    4. ganz selten und auch nur an einem Tag letzte Woche und seit dem bisher nicht wieder: Gasbetrieb schaltet ab mit Piepsen wie Tank leer; Neustart erst nach Zündung aus und Motorneustart durch Druck auf die Taste an der Tankuhr.

    Bisher lassen sich die Fehler leider nicht auf einen bestimmten Fahrzustand zurückführen. Es tritt sowohl ab und zu bei gleichmäßiger Geradeausfahrt (Autobahn oder Landstraße) als auch bei bewusst ruckartiger oder wechselhafter Fahrweise (leichtes Gasgeben, Vollgas mit Automatikgetriebe im Kickdown, leichtes Einlenken oder Slalom-Fahren, Rüttelpiste oder Schlaglöcher, oder Kombinationen davon) auf. Wenn ich denke eine Fahrsituation gefunden zu haben, bei der der Fehler reproduzierbar auftritt (z.B. aus einer Kreuzung heraus mit scharfem Lenken in die Hauptstraße einbiegend Vollgas geben) tritt der Fehler mit 2 von 10 Versuchen letzten Endes doch so unregelmäßig auf, dass es nicht zufälliger als bei gleichmäßiger Fahrt auf der Landstraße wäre, und ich kann es doch nicht zuverlässig reproduzieren. Allerdings ist auch Voll-Beschleunigen im Kickdown vom Stand bis zur Höchstgeschwindigkeit möglich ohne dass die Anlage abschaltet, was wohl gegen ein Problem mit der Gasversorgung spricht. Lediglich ein Bremsvorgang scheint keinen verursachenden Einfluss zu haben.

    Bisherige Fehlersuchmaßnahmen - alle ohne Wirkung:
    - schwarz-grünes Kabel (Druckschalter-Signal) auf Masse gelegt
    - Zündspulen-Plus auf Dauerplus verlegt (mit Abschalter)
    - Masseanschlüsse überprüft
    - Plus überprüft
    - Relais getauscht

    Der Zusammenhang mit dem Motortausch erschliesst sich mir/uns nicht. Wir kommen immer wieder auf die Box. Aber außer mit nem Austausch kann man die doch nicht prüfen, oder?

    Bin für jeden sachdienlichen Tipp dankbar!


    Ciao
    Lutz
     
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  3. Eddy

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    Moin Lutz

    Nach deiner Beschreibung hört es sich wirklich so an als das die Umschaltbox einen weg hat.

    Die kabelverbindungen hast du ja geprüft !!

    Ich kann im Moment nicht direkt etwas mit deinen Nummern anfangen
    auf diesem meinem PC habe ich keine Daten gespeichert.

    Bei der neuen (Silbergrauen) Umschaltbox muss ein Pin für Temperaturfühler gegen Masse gelegt werden
    ansonsten ist die einfach zu tauschen


    Gruß Eddy
     
  4. AvaTar

    AvaTar AutogasTestSchreiber

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    Hallo Eddy,

    meine Anlage wurde 2008 eingebaut, und ich hab die schwarze 6-Zylinder-Box mit der Aufschrift 70302001 drin. Die gibts höchstens mal noch gebraucht in der eBucht oder so. Ich konnte noch maximal drei abgelaufene Angebote aus den letzten zwei Jahren finden.
    Wenn man bei den üblichen Shops nach 6-Zylinder-Boxen für die ICOM sucht, findet man nur noch die Teilenummer 70306506, wobei manchmal eine graue und manchmal eine schwarze Box abgebildet ist, und in einigen Fällen steht auch was von dem zusätzlichen Kabel, das man doch bitte mitbestellen solle.
    Leider findet sich nirgends ein konkreter Hinweis, ob die alte ICOM und die neue ICOM kompatibel bzw. ob die Boxen gegeneinander austauschbar sind.
    Ganz zuerst schon mal: sind die Stecker in ihrer Form und Belegung identisch?
    Ich versteh Deine Antwort als 'vermutlich schon', aber so ganz sicher können wir uns nur sein, wenn wir wissen, was uns die Teilenummern sagen...??
    Da muss ich wohl "auf Verdacht" bestellen. Und mein LPG-Kontakt kann oder will mir nicht helfen. Kein gutes Gefühl. :-( Zumal ich bei sowas schon genug schlechte Erfahrungen gemacht hab, besonders, wenn ich dann doch zurückschicken muss, weils nich passte.

    Ciao
    Lutz
     
  5. Eddy

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    Hallo Lutz

    Die alte schwarze Umschaltbox ist gar nicht mehr erhältlich somit musst du eh auf die neue graue Box umsteigen

    Wie geschrieben die ist gleich belegt wie die schwarze Box einzig benötigst du einen Pin der auf Masse gelegt wird.
    Kann mich nur nicht dran erinnern ob es Pin 24 oder 26 war

    Aber rufe doch einfach mal bei dem
    Marvo Ziehut an

    ICOM-Ersatzteile - Herzlich willkommen!

    Er kann dir sicher bstätigen das die Box , bis auf den Anschluß Temperaturfühler , gleich ist.

    Ob du ein extra Kabel dafür benötigst , musst du entscheiden , denn ein Kabel gegen Masse legen sollte kein Problem sein.

    Natürlich wäre es am einfachsten du könntest Testweise eine Box einstecken um deine Anlage zu prüfen.
    Aber ich denke das dir keiner eine montierte Box überlässt.

    Ich habe zwar noch eine 6 Zyl. Box hier liegen , die ist aber defekt nutzt also nichts

    Gruß Eddy
     
  6. AvaTar

    AvaTar AutogasTestSchreiber

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    Danke Eddy,

    in einem anderen Thread steht: Pin 26.
    Wenn sich die neue Box öffnen läßt, werde ich das intern brücken. Ist doch Blödsinn, da noch n Kabel rumzufitzen...

    Ciao
    Lutz
     
  7. AvaTar

    AvaTar AutogasTestSchreiber

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    ...also:
    Scheint tatsächlich "nur" das Steuergerät/die Umschaltbox gewesen zu sein.
    Auf der Hinfahrt zum Vertrauensschrauber gestern (ca. 100km) anfangs wieder alle schon beschriebenen Fehlermodi nacheinander und abwechselnd.
    Als ich dem Ziel näher kam, trat der Fehler eigenartigerweise nicht mehr auf - das Ding wusste wohl, was ihm blühte...
    Auf der Rückfahrt (selbe Strecke) mit neuem (grauem) Steuergerät lief die ICOM dann zuverlässig durch. Und ich hoff, das bleibt auch so.

    Ein paar Erkenntnisse dabei, manche davon für mich durchaus überraschend:

    Erstens: die ladenneue graue Box hat nur ne halbe Minute Umschaltzeit! Nachdem meine bisherigen Fachleute sich immer vehement gesträubt haben, wenn ich sagte ich wollte es mal mit der 30-Sekunden-Einstellung bei der 70302001-Box in schwarz versuchen, find ich das schon überraschend. Wohl weil man davon ausgeht, dass die graue Box IMMER mit Temperatursensor installiert würde, was ja im kalten Zustand die Spülzeit massiv verlängert. Aber so bleibt diese kurze Spülzeit auch für Anlagen ohne Temperatursensor bestehen.

    Zweitens: In der Box gibt es zwar keine DIP-Schalter mehr, aber dafür eine kleine Leiste für Jumper, wo aber bei mir keine Jumper drauf waren. Meine Vermutung: an dieser Stelle kann vermutlich die Spülzeit durch Jumper beeinflusst werden.

    Drittens: Stecker und Steckerbelegung passen prinzipiell, bis auf eben den fehlenden Pin 26. Nun werden Sets angeboten, wo das zusätzliche Kabel für Pin 26 schon dabei ist - meine neue Box kam leider ohne dieses Kabel. Der Einbau des mitgelieferten Zusatzkabels wäre aber völlig problemlos machbar, da der ICOM-Stecker leicht zu öffnen und für eine Nachrüstung zusätzlicher Pins gut vorbereitet ist. Ohne passendes Kabel blieb mir aber nur die oben angekündigte interne Überbrückung, da wir auch im sonst vorrätigen Kabel- und Stecker-Salat einer eigentlich recht gut ausgerüsteten Werkstatt keine passende Steckhülse für den ICOM-Stecker gefunden haben. Und einerseits finde ich die bis zu 20€ für ein simples Drähtchen mit Steckhülse schon unverschämt happig, andererseits wollten und konnten wir auch nicht warten, bis wir dies noch nachbestellt hätten. Also: Box geöffnet, und ein feines Drähtchen aufgelötet, das Pin 23 mit Pin 26 verbindet - funktioniert! Nur: man braucht schon ein recht ruhiges Händchen - und einen feinen Lötkolben, der in einer Hammer-, Blech- und Eisen-Werkstatt nicht selbstverständlich vorhanden ist. Die Lötstellen sind eben eher von der feinen Sorte.

    Viertens: Meine Pumpe tut's! Ein hinzugerufener "Fachmann" - warum in Gänsefüßchen, dazu komm ich gleich - steuerte ein ICOM-Manometer bei, und wir sahen 5 bar Ruhedruck, knapp 8 bar Pumpendruck beim Spülen und reichliche 10 bar nach dem Umschalten auf Gasbetrieb.

    Fünftens: Selbst Fachleute, die diese Anlagen (angeblich) seit 10 Jahren einbauen, verstehen deren Technik immer noch nicht. Der bei mir hinzugerufene "Fachmann" schimpfte als erstes drauf los, was es für ein Unfug sei, dass die Unterdruckdose am Druckregler überhaupt angeschlossen sei, weil man das gar nicht bräuchte, und dass das Unterdruckröhrchen am Ansaugkrümmer völlig falsch platziert sei. Als nächstes fand der das kleine Rädchen am Druckregler geschlossen vor und motzte weiter, dass das ja so nicht funktionieren könne, und es wäre ja klar, dass die Anlage regelmäßig aussteigen würde...
    JA KLAR! Nachdem die Anlage vorher 8 Jahre und 150Tkm nahezu problemlos abgespult hat! (Der war wohl mit dem falschen Fuß aufgestanden?!)
    Außerdem war das einzig mögliche Abschalt-Signal für die Anlage - schwarz-grünes Kabel - gebrückt, und der/die Fehler trat/en dennoch auf! Kein anderes Signal wäre aber in der Lage, der ICOM mitzuteilen, dass sie den Gasbetrieb beenden solle! (außer vom Umschaltknopf oder beim Zusammenbrechen der Stromversorgung!) Anders als klassische Verdampferanlagen hat die ICOM nämlich auch kein Drehzahlsignal oder andere Motorinformationen nötig, die bei Abweichungen vom Normal für den Abbruch des Betriebes sorgen könnten! Wenn aber das Tank-leer-Signal nicht kommen kann UND der Gasdruck unabhängig von der konkreten Ursache trotzdem wegbricht, würde der Motor einfach ausgehen, weil die Umschaltbox das Einspritzsignal stur auf den Gasdüsen festhält. Und eine Betriebsstrom-Überwachung für die Pumpe hat die ICOM definitiv nicht, weil bei mir die Pumpe über ein zusätzliches Relais (mit stärkerem Kabel dahinter) zugeschaltet wird, das vom ursprünglichen Pumpen-Signal (2 blaue Kabel) angesteuert wird. Eine Betriebsstromüberwachung würde daher bei mir nur das Relais überwachen, was entweder von Anfang an nicht funktioniert hätte oder bereits durch den mehrfachen prophylaktischen Tausch gegen ein anderes Relais als Fehlerquelle von mir schon ausgeschlossen wurde.
    Jedenfalls: Auf der Probefahrt mit Manometer am Anschluss (noch defektes Steuergerät 70302001) sahen wir, wie die Anlage ausstieg: leichtes Rucken, orangene LED aus, Druck geht auf Ruhedruck-Niveau zurück. Er sofort: "Ist ja klar, weil das Rädchen am Druckregler zu ist, bricht der Druck zusammen, und die Anlage steigt aus." HALLOOOO?!?! Wenn das Rädchen in dem Moment zu gewesen wäre, hätten wir auf dem Manometer gar nix gesehen!!! Er war gegen jegliche Gegenargumente resistent. Warum müssen "Fachleute" - besonders die in Gänsefüßchen - immer erst mal die Arbeit Ihrer Kollegen madig machen? Besonders wenn sie sich dann als so ahnungslos outen! Außerdem: Schwarz-grünes Kabel gebrückt und trotzdem Fehler! Und: Wenn es wirklich am Druckniveau läge, würde die Anlage nicht bei Halbgas oder Konstantfahrt immer wieder aussteigen und als nächstes einen Vollgas-Versuch vom Stand oder aus der Auffahrt bis rauf zum nächsten Bremsvorgang wegen versperrter linker Spur auf der Autobahn aushalten? Erfahrung und Ahnung ist eben doch nicht das selbe und schließen sich wohl manchmal gegenseitig aus.
    Der Effekt war aber genau anders rum als vom "Fachmann" orakelt, nämlich: WEIL die Anlage ausstieg, stoppte die Pumpe, und der Druck brach ab - und nicht umgekehrt! Wenn zuerst die Pumpe stoppen und der Druck dadurch wegbrechen würde, hätte die Anlage mit Piepsen wie "Tank leer" aussteigen müssen und würde sich ohne Zündung-Aus auch nicht neu starten lassen - hatte ich schon, als damals meine Originalpumpe den Geist aufgab - und würde nicht einfach von selbst neu booten und spülen.
    Ach mensch, der Typ regt mich immer noch auf. Kommt rein, und motzt erst mal! ...aber ich beruhig' mich schon wieder!

    Ciao
    Lutz
     
  8. Eddy

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    Moin Lutz

    Danke für den ausführlichen Bericht , also doch die Box [​IMG]:)

    Ich finde es auch sehr traurig welche Kopetenz diese " selbsernannten Fachleute" an den Tag legen

    Den Scherz mit dem Handrad am Druckregler hatte ich auch noch nicht gehört. [​IMG]


    Wie sollte die Icom je eine Chance auf dem Markt haben bei solchen Fachwissen.


    Aber egal du konntest dir selbst helfen und das ist letztlich das beste

    Wenn du mit 5 bar Pumpendruck fährst wurde die Bigfoot Pumpe nicht an das System angepasst
    Aber wenn es läuft lasse es einfach , hier war auch ein ICOM Fahrer der Jahre ohne Probleme mit
    diesem höheren Pumpendruck gefahren ist.

    Weiterhin viel Freude mit deiner ICOM

    Gruß Eddy
     
  9. AvaTar

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    Hallo Eddy,

    weiterhin läuft die Anlage. Ist schon ein gute Gefühl, nachdem ich vorher immer wieder geisterhaft und grundlos eingestreute Fehler zu beklagen hatte, zumal ich zum Teil ja den Motor abschalten musste, um die Anlage wieder zum Neustart zu bewegen.

    Ach ja: Die angeschlagene Box würde ich für nen Obolus an Experimentierfreudige abgeben.

    Die Druckverhältnisse haben mich auch etwas gewundert, da ich einerseits keine 5 bar Ruhedruck vermutet hätte, sondern mehr (Wenn an der Gas-Tankstelle schon knapp 10 bar am Vorratskessel anliegen UND die Anlage am heißgefahrenen Auto ja durch den Rücklauf jede Menge Motorwärme an den Gastank weitergeleitet hat: Gastank merklich handwarm, und in der Vergangenheit hatte ich auch schon mal das temperaturbedingte nicht-tanken-können-Problem) Andererseits war ich bei der Druckprüfung bisher noch nie dabei. Der "Fachmann", der in Gänsefüßchen, bezeichnete die Druckverhältnisse als i.O., wobei er wohl vor allem auf den Differenzdruck zwischen Spülvorgang und Gasbetrieb schaute - was für mich als (nicht ganz so) stiller Beobachter iwie schon recht wenig Sinn machte, da dies nur den Unterschied zwischen Pumpenlauf gegen elektrischen Bypass und Pumpenlauf gegen geschlossenen Bypass ausmachte. Im Motorlauf, beim Gasgeben, öffnet dann aber der unterdruckgesteuerte Bypass - den der "Fachmann" in Gänsefüßchen ja gleich monierte, was wir auf der Autobahn-Testfahrt auch beobachteten, da der Druck dabei auch wieder auf ca. 8 bar zurückging.

    Der mir die Bigfoot-Pumpe damals einbaute hat die Anlage damals auch (nach eigenen Angaben) nachkalibriert, wenn auch nur geringe Anpassungen nötig gewesen sein sollen. Allerdings ist mir tatsächlich der Gasverbrauch insgesamt ein wenig hoch - ich gehe von mindestens 25 eher 30 Prozent aus, so genau kann ich das als konsequenter Benzinbetriebsverweigerer nicht sagen - was man durch bessere Abstimmung des Drucks und der Kalibrierung wohl durchaus anpassen KÖNNTE. Jedoch bin ich aus vielen vergangenen Erfahrungen heraus - nicht nur automobill bedingt - doch auch der Meinung: Never change a running system; Never change a winning team. Deshalb werd ich das schön bleiben lassen. Jawoll!

    Ciao
    Lutz
     
  10. Eddy

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    Hallo Lutz

    Würde ich genau so machen , warum herum werkeln wenn die Anlage prima läuft

    Den hohen Verbrauch vermute ich mal auf den höheren Pumpendruck , zwar wird im normalen Fahrmodus
    ja die Einspritzzeiten über die Sonde geregelt und somit sollte der Verbrauch nicht außergewöhnlich höher sein.

    Aber im Open Loop Berreich ab ca. 4500 U/min. wird nicht mehr nach der Sonde geregelt sondern dann
    gibt das hinterlegte Kennfeld im ECU den Wert vor ca. 0,85 statt 1 also fetter

    In diesem Bereich spritzt nun die fetter ausgelegte Kalibrierung auch mehr ein und daher kommt wohl bei
    dir der gefühlt höhere Verbrauch


    Bei meinem Motor ist der Verbrauch auch höher als die 10 -15 % (geschätzt nach 8 Jahren Gasbetrieb)

    Aber ich drehe den Motor im Gasbetrieb auch höher als im Benzinbetrieb
    Als ich damals noch 1,50 - 1,60 € für den Liter Benzin gezahlt habe :(

    Kommt es mir im Gasbetrieb nicht so drauf an

    Also lasse es wie es ist

    Deine defekte Box würde ich nehmen , vieleicht kommt doch noch mal die Zeit mich dort einzudenken
    Sag was, per PN :)

    Gruß Eddy
     
  11. AvaTar

    AvaTar AutogasTestSchreiber

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    Hi Eddy,

    also, an die viereinhalb Tausend komm ich eher nicht so oft ran. Zumal die Automatik das Schalten für mich übernimmt. Da muss ich schon das Pedal am Bodenblech vernageln und den Kickdown ausquetschen. Okay, das hab ich in letzter Zeit wegen vieler Probefahrten und Fahrversuchen öfters gemacht... Aber im Daily-Driver-Mode ist das schon eher ungewöhnlich.

    Nein, ich hab sogar den Eindruck, dass ich bei Langstrecken - also so richtig: mit Autobahn und Tempomat und von Tankstopp zu Tankstopp und so - noch etwas näher am Bordcomputer dran bin, als bei meiner täglichen Landstraßenfahrt zur Arbeit. Meine Vermutung: Im Dauerbetrieb öffnet der Ansaugkrümmer-Unterdruck den Bypass und senkt eben den anliegenden Druck. Andererseits scheint sich auch jeder Warmstart günstig auf die Werte der Fahrzeugelektronik auszuwirken, denn besonders sparsam und besonders nahe am BC bin ich dran, wenn ich mit heißem Motor an die Tanke fahre und dann eine Tankfüllung komplett ausfahre. (Es sei denn mir sammelt sich unterwegs Blei im rechten Fuß.)

    Ich kann aber auch nicht wirklich genau sagen, was ich auf Benzin verbrauchen würde. Hab das Auto damals nicht sofort umgerüstet, und diese ersten 20Tkm waren eigentlich vor allem Großstadtverkehr - und der Großstadt habe ich inzwischen längst den Rücken gekehrt! Also habe ich nur den BC zum Vergleich - mit allen bekannten Unwägbarkeiten. Bis da hin, dass ich den Eindruck habe, dass die BC-Summenwerte stärker schwanken (niedrige 10Komma bis hohe 11Komma) als der errechnete Gasverbrauch (ziemlich konstant 14 bis 14,5) Damals in der großen Stadt hab ich bis zu 17 l verbrannt...


    Ciao
    Lutz
     
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  13. AvaTar

    AvaTar AutogasTestSchreiber

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    ...ach ja: noch n neues "Feature" der grauen Box:
    Sie piepst ganz kurz am Ende des Spülvorgangs (beim Umschalten von Benzin auf Gas) - das hat die alte schwarze Box 70302001 nich gemacht.
     
  14. Eddy

    Eddy FragenBeantworter

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    Hallo Lutz

    Dies ist mir auch nicht bekannt gewesen :)


    Wie du schon schreibst ein kleines Feature :)

    Gruß Eddy
     
Thema: Fehlersuche ICOM schaltet sich ab und Kompatibilität der Steuerboxen
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