Defekte Injektorrail

Diskutiere Defekte Injektorrail im Prins Forum im Bereich Autogas Anlagen; Hallo, mit meiner Prins-Gasanlage (Einbau 2006 in Audi A4 bei 1.000 KM) habe ich in 1 1/2 Jahren (KM-Leistung ca. 34.000 KM) nicht wenige...

  1. jowe12

    jowe12 AutoGasInteressent

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    Hallo,
    mit meiner Prins-Gasanlage (Einbau 2006 in Audi A4 bei 1.000 KM) habe ich in 1 1/2 Jahren (KM-Leistung ca. 34.000 KM) nicht wenige schlechte Erfahrungen gemacht. Nach anfänglichen Einstellungsproblemen bis 5.000 KM und öfteren Werkstattbesuchen und damit verbundenen Wartezeiten war nach 2000 km eine Zündspule defekt - Garantie Audi. Nach weiteren 19.00 km war ein Gasinjektor defekt - alle vier sind angeblich getauscht worden. Zwischenzeitlich mehrfach den Kühlwasserverlust bemängelt (ca. 1 ltr. bei 5.000 km). Die Werkstatt hat mehrfach rumgeschraubt, um das Problem in den Griff zu kriegen - aktueller Stannd: Verlust von 3/4 ltr. bei ca. 7.000 km). Jetzt bei KM 33.000 wieder ein Injektorrail defekt. Nach Aussage des Umrüsters soll angeblich ein Reinigungsmittel, das bei der Reinigung von Gastanklastzügen verwendet wird hierfür verantwortlich sein. Jedenfalls bescherte mir der Defekt neben einem Ersatzfahrzeug für drei Tage und Warterei in de Werkstatt auch noch höhere Kosten für Diesel bei dem Leihfahrzeug. Da die Garantie für mein Fahrzeug mit Gasanlage lediglich 2 Jahre beträgt und im April 2008 abläuft, trage ich mich mit dem Gedanken, das Fahrzeug zu verkaufen und auf bewährten Dieselantrieb zurückzugreifen, denn ich habe die Befürchtung dass nach weiteren 20.000 km erneut die Injektoren ausfallen werden. Nur der hohe Dieselpreis hält mich davon ab, schon jetzt mein Gasfahrzeug abzustoßen.
    Hat jemand vielleicht eine Idee, wie ich nach Einbau neuer Injektoren den ultimativen Härtetest für diese Bauteile vornehmen kann?
     
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  3. #2 AHMueller, 11.11.2007
    AHMueller

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    Hi Jowe12,

    das Problem mit den defekten Injektoren sollte sich ab Dezember 2007 (Aussage Prins NL) nicht mehr stellen.

    Und nein, es ist kein Reinigungsmittel verantwortlich sondern ein Weichmacher (Aussage Kehin). Dieser Weichmacher kommt in den verwendeten Dichtung jedoch nicht vor, also muss er von außerhalb kommen. Entsprechend Prins wurden von Kehin Untersuchungen an den betroffenen Fahrzeugen (entsprechende Rückstände wurden im Tank gefunden) und der Tankstellen (hier wurden ebenfalls entsprechende Rückstände gefunden) durchgeführt.

    Die Lösung: Es wird einen neuen Filter für Prins Anlagen geben. Dein Umrüster sollte dazu weitere Informationen haben.

    Viele Grüße,
    - tobias
     
  4. #3 Quasselstrippe, 11.11.2007
    Quasselstrippe

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    Bitte nicht böse sein.....

    Wenn Prins wirklich geäußert hat, daß mit einem FILTER Chemische Substanzen aus dem Kraftstoff gebunden werden soll - das ist aber eine SCHLECHTE LÖSUNG.

    Wie wäre es denn- eventuell - möglicherweise - theoretisch - als Vorschlag, beständiges Material einzusetzen.....

    Der Versuch, hochflüchtigen Weichmacher aus einem Kohlenwasserstoffkonglomerat über eine Strecke von 50 000km also ca. 5m³ LPG effektiv herauszufiltern - grenzt das nicht an ABERGLAUBE ?

    Wäre es nicht einfacher, das bischen Gummi gegen etwas zuverlässigeres zu ersetzen - an der Ursache arbeiten, statt rumzuflicken ???
     
  5. #4 AHMueller, 11.11.2007
    AHMueller

    AHMueller AutoGasMeister

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    Quasselstrippe, warum sollte ich böse sein? Der Übermittler der Nachricht kann nichts für den Inhalt der Nachricht.

    Die Info kommt tatsächlich von Prins, den Ursprung dürfte das ganze jedoch bei Kehin haben [*]. Und wenn wir jetzt mal einfach annehmen, dass Kehin als einer der größten Einspritzdüsen/Injektor Hersteller vielleicht doch auf den einen oder anderen fähigen Materialforscher in seinen Mitarbeiterkreisen hoffen kann, so würde ich tatsächlich davon ausgehen wollen, dass die Option "bisschen Gummi durch was zuverlässigeres ersetzen" tatsächlich vielleicht auch in Erwägung gezogen wurde.
    Aber ne, stattdessen entwickeln die einfach einen neuen Filter. Vielleicht ist es nur ABM, vielleicht ist es nur Geldmacherei, vielleicht arbeiten aber außerhalb dieses Forums tatsächlich irgendwo auch noch fähige Leute. Man weiß allerdings nicht genau.

    Wie gesagt, ich bin nicht böse. Nur selbsternannte Experten bringen in solchen Situationen nichts. "Kohlenwasserstoffkonglomerat" könnte man dann doch auch noch ein bißchen differenzierter beschreiben.
    Scheint ja aber so zu sein, dass der "hochflüchtige Weichmacher" demnach eine andere Dichte aufweisen muss (sonst wäre er ja nicht hochflüchtig). Die Frage die sich mir -als totalem Chemielaien- aufdrängt: Warum sollte das dann nicht gehen?

    [*] muss man auch differenzierter betrachten: Die Grundanalyse kommt wohl von Kehin und TNO hat dann die Ergebnise versucht zu verifzieren und waren dabei erfolgreich. Du siehst, es waren schon ein paar mehr Leute am Werk als man vielleicht Anfangs glauben mag.

    "Die Untersuchungen haben ergeben, dass das elastische Material (Viton) der Ankerdichtung der Ventile anschwillt. [...] Nach einem sorgfältigen chemischen Test wurden verschiedene Kunststoff-Weichmacher in den angeschwollenen Dichtungen gefunden. Diese Weichmacher sind KEIN Bestandteil der originalen Gummimischung."

    Viele Grüße,
    - tobias
     
  6. #5 Quasselstrippe, 12.11.2007
    Zuletzt bearbeitet: 12.11.2007
    Quasselstrippe

    Quasselstrippe FragenBeantworter

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    Sehr sonderbar - es hört sich für mich persönlich sehr sehr dünn (Ausrede) an!
    Von einem Produkt in dieser Preislage erwartet man eigentlich MEHR!

    Wie machen es alle anderen - aus welchem Material ist eigentlich die Verdampfermembran - müßte es da nicht auch Probleme geben ?

    Meine Tartarini ist nun 16 Jahre alt - erster Verdampfer erste Membran. Diese ist eher etwas versprödet/gehärtet, als aufgequollen.

    Hab mal gegooglelt - Weichmacher sind eher schwerflüchtig. Allerdings ist das bezogen auf Kuinststoff als Trägermaterial - wie die sich in LPG machen - sich die Flüchtigkeit verhält ???
     
  7. #6 AHMueller, 12.11.2007
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    Meine Theorie, warum es nur die Kehin Injektoren betrifft: Es sind die einzigen am Markt mit einem so exakt definierten Einspritzverhalten. Und genau auf das baut die Prins letzlich auf.

    Bei einer Düse, bei der eben vieles nicht zugesichert ist, darf auch mehr "kaputt gehen", bevor es wirklich als Ausfall gilt.

    Ist aber eben nur meine Theorie. Wenn die jetzt einer in Frage stellt, dann bin ich böse :): Für alle, die SWR3 hören: böse, böse, böse. Das kann ich allerdings nicht lange sein, deswegen habe ich Euch jetzt wieder lieb: lieb, lieb, lieb ;)

    Viele Grüße,
    - tobias
     
  8. #7 flojanika, 12.11.2007
    flojanika

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    Ja, die Geschichte mit den Keihin-Injektoren scheint eine ohne Ende zu sein.
    Hatte ja auch bei unserer zweiten Umrüstung gleich 3 mal das Problem dass die Rails getauscht werden mussten.

    Prinzipiell würde ich als Hersteller auch zuerst an eine Änderung des Materials denken. O-Ringe sind in einer Vielzahl von chemisch stabilen Substanzen erhältlich. Warum gerade an Viton festgehalten wird ist mir unerklärlich. Ein Austausch der Filter ist flächendeckend ja nur bei Neuumrüstungen machbar, was würde dann mit den bereits umgerüsteten Fahrzeugen geschehen? Eine Rückrufaktion?

    Nun ja.

    Gruß flojanika
     
  9. MMeier

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    Wenn es erstmal einen Filter gibt, dann wird er nach und nach von den Kunden eingebaut werden, spätestens dann wenn sie einen Defekt haben. Ansonsten sollte man wohl annehmen das es etwas mit der Beschaffenheit dieser Einspritzdüsen zutun haben muß, denn sonst wäre es ja in der Tat höchst unsinnig einen Filter zu entwickeln anstatt einfach, wie der Rest ja offensichtlich auch, Material zu verbauen das resistent ist gegen jenen (bösen) Weichmacher.
     
  10. #9 Power-Valve, 12.11.2007
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    Meine Injektoren laufen seit 50000km ohne Probleme.
     
  11. #10 InformatikPower, 12.11.2007
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    Wie Uwe schon sagt: Es gibt Anlagen, die rennen Tausende von Kilometern. Mich wundert es dann, dass die nicht einfach auf Altbewährtes zurückgreifen...
     
  12. #11 VIPP-GASer, 12.11.2007
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    Hallo,
    Rails, welche längere Zeit mit hohen Propan-Anteil gefahren wurden, haben auch keine Probleme.
    Außer den Weichmachern wurden auch Alkohole und Methylester gefunden. Diese gehören ebenfalls nichts ins Autogas und stammen aus einer (sogenannten) Impfung (da hat also auch Dein Umrüster, jowe, Recht). Dieses Gemisch wird normalerweise als "ImpfungE dem Flüssiggas zugeführt um Kondensatwasser zu binden. Bei Heizgastanks ist dies auch unproblematisch, da hier in der Gasphase entnommen wird. Bei Autogas wird aber aus der Flüssigphase entnommen.

    Und nochetwas:
    Viele Umrüster (auch Regional begrenzt) haben z.B. bei BRC und Zavoli auch Probleme mit der Gasqualität.


    Ansonsten kann ich den AHMüller nur beipflichten.


    Gruß
    VIPP-GASer
     
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  14. MMeier

    MMeier AutoGasInteressierter

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    Das heißt man sollte vorsichtig sein wo man tankt?
     
  15. #13 Quasselstrippe, 12.11.2007
    Quasselstrippe

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    ... und wohl was man tankt - geringer BUTANANTEIL sei demnach ja gut fürs Gummi...
     
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