180/101010/B Verdampfer - Gasverlust an der Einstellschraube - Typ?

Diskutiere 180/101010/B Verdampfer - Gasverlust an der Einstellschraube - Typ? im Prins Forum im Bereich Autogas Anlagen; Hallo zusammen, ich möchte einmal gerne ein Problem an meiner Prins VSI 2.0 beheben. An der Einstellschraube tritt, sobald die Anlage auf LPG...

  1. #1 unimetal, 06.02.2024
    Zuletzt bearbeitet: 06.02.2024
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    Hallo zusammen,
    ich möchte einmal gerne ein Problem an meiner Prins VSI 2.0 beheben.
    An der Einstellschraube tritt, sobald die Anlage auf LPG läuft, Gas im Bereich der Einstellschraube aus.
    Man kann dies zum einen am Geruch feststellen und zum anderen dadurch, dass es zu einem merklichen Druckanstieg vor der Schraube kommt (nicht der Betriebsdruck, den ich nicht messen kann), wenn man den Finger auf das Loch hält, in welchem die Einstellschraube für den Betriebsdruck sitzt.
    Da ich leider keine Erfahrung mit dem nächstgelegenen Umrüster habe, möchte ich mir hier im Voraus einmal eine Meinung einholen.
    Wie ich diesem Thread entnehmen konnte, hat jemand von Typ E auf "meinen" umgerüstet.
    Verdampferwechsel Typ "E" ---> 180/101010/B möglich?
    Welchen Typ habe ich denn nun? Wo kann ich den genauen Typ ablesen? (siehe Bilder).
    Ich habe die Nummer 189/101010/B.

    Nun ist mir zu Ohren gekommen, dass dieser Verdampfer A-E nicht wirklich empfehlenswert sind und man auf den Typ F-... umrüsten soll. Welchen Typ ich habe, ist ja leider noch unklar.

    Da ich nicht weiß, ob sich das Gasleck mit einer Verdampferüberholung beheben lässt, wende ich mich einmal an euch.

    Sollte ich mir ein Reparaturkit kaufen (A...E) und den Verdampfer überholen und anschließend den Betriebsdruck wieder einstellen lassen? Technisch traue ich mir das zu. Ein zusätzlicher Filtertausch mit anschließender Neuabstimmung beim Fachmann ist für mich Pflicht, nachdem der Verdampfer überholt wurde. Mich macht jedoch stutzig, dass ich von einem Gasverlust an der Einstellschraube bisher nichts gelesen habe. Wo gibt es ORIGINAL Prins Reparatursätze?

    Oder sollte ich besser auf einen neuen Verdampfertyp umrüsten?
    Ich möchte ungern einen alten Verdampfer überholen, wenn dieser funktions- sowie sicherheitstechnisch einem neueren Typ überlegen ist.

    Oder kommt der Gasverlust von einem ganz anderen Problem, welches durch einen alten Filter etc. verursacht wird?

    Bei dem Motor handelt es sich um einen M54B30. Demnach sollte ich wohl einen Verdampfer ab 135kW (mit 8mm Absperrventil) verbauen. Was kauft man bei der Umrüstung direkt mit? Kaufe ich den Verdampfer mit Abschaltventil und Co.?

    Das Auto soll aufgrund des guten Zustandes mit Sicherheit noch 100.000km, wenn nicht weiter bewegt werden. Die Lösung soll von längerer Dauer sein.

    Vielen Dank im Voraus für eure Lösungsansätze.
    Anbei findet ihr Bilder von dem Verdampfer sowie Filter mit Sensor.

    Beste Grüße
     

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  3. 540V8

    540V8 Meister der Beiträge
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    Du hast einen Verdampfer Typ B der neuen Generation. Da passt der Rep-Satz Typ A.-E nicht.
    Prins hat nach Typ K wieder mit A angefangen. Die Verdampfer sind übrigens alle gleich. Das Abstellventil ist ja extra und bestimmt die Aufnahme von 6 oder 8mm Leitung. Original Rep-Sätze gibts beim Prins-Importeur . Hab auch im ibäh schon welche gesehen.
     
  4. #3 unimetal, 06.02.2024
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    Okay, das ist gut zu wissen. Dann habe ich wohl offensichtlich einen neuen Typ.
    Ich habe übrigens keine Probleme mit Gas im Kühlwasser etc. Kann vielleicht ein Filterwechsel bereits mein Problem beheben?
    Die Anlage schaltet kurz nach dem warmlaufen nicht auf Gas um. Erst, wenn der Motor wirklich warm ist.
    Die Fehlfunktion wird dann mit 3x langem Piepen quittiert.
    Ich möchte jedoch ohnehin nicht mit einem Gasverlust durch die Gegend fahren. Dies nur zur Analyse meines Problems.
    Den Filter werde ich wohl erstmal tauschen.
    Ich würde ja gerne mal zur Diagnose zu dem Prins Umrüster (Wabern) fahren. Leider ist das ohne TÜV nicht möglich.
    TÜV gibt's jedoch nur ohne Gasverlust im Motorraum. Deshalb bin ich nun erstmal in der Zwickmühle und bin auf eure Einschätzungen gespannt.
     
  5. 540V8

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    Was soll der Filter mit einem undichten Verdampfer zu tun haben?
    Der hat doch gar nichts damit zu tun. Das ist so als wenn ich einen Nagel im Reifen habe und das mit einem Motorölwechsel reparieren will.
    Da braucht man nichts einschätzen. Verdampfer überholen oder austauschen und gut ist.
     
  6. #5 unimetal, 06.02.2024
    Zuletzt bearbeitet: 06.02.2024
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    Der Gedanke war, dass der Druck am Gasrail hinter dem Filter gemessen wird.
    Falls der Druck am Gasrail in irgendeiner Form nachgeregelt würde, könnte der Gasdruck am Verdampfer nachgeregelt werden und zu hoch ausfallen, sodass es zu einem Überdruck kommt, welcher an entsprechender Stelle am Verdampfer abgeführt wird.
    Das war mein Gedanke dazu, welcher das Abblasen von Gas erklären könnte. Deshalb frage ich, ob es mit dem Filter zu tun haben kann.

    Ich gehe jedoch davon aus, dass der Betriebsdruck am Verdampfer fest eingestellt ist, davon ab ein Defekt am Verdampfer vorliegt (undicht) und zusätzlich der Filter dicht ist und die Anlage zu wenig Druck registriert. Da hier niemand eine Glaskugel hat, werde ich nun den Verdampfer überholen und einen neuen Filter verbauen. Zudem weiß der Vorbesitzer nicht, wann der letzte Filterwechsel erfolgt ist.
    Mit einer schlecht gewarteten Gasanlage, ist ja auch niemandem geholfen.
    Gibt's die Einsätze separat oder nur mit Gehäuse?
    Danke schonmal für Deine Einschätzung.
     
  7. 540V8

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    Der Verdampfer hat ein Überdruckventil. Die Filter sind geschlossen im Gehäuse. Da gibts keinen Einsatz.
    Deine Diagnose ohne Software ist eben ein Stochern im Dunkeln. Ohne die Parameter zu sehen, kann man kaum Rückschlüsse ziehen.
     
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  9. #7 unimetal, 07.02.2024
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    Das ist richtig. Ich kann erst zur Diagnose, wenn ich wieder HU habe. Dafür muss alles dicht sein.
    Ich habe mir nun ein vollständiges Reparaturkit und einen neuen Filter bestellt.

    Den Betriebsdruck werde ich über die Sensorspannung an dem Gasfilter ermitteln und auf den gleichen Wert einstellen nach der Überholung.
    Ich melde mich, wenn es Neuigkeiten gibt.
    Danke für den Support.
     
  10. #8 unimetal, 14.02.2024
    Zuletzt bearbeitet: 14.02.2024
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    Moin moin zusammen,
    hier seht ihr einmal die defekte Membran:
    IMG20240214172212.jpg
    Es wurde nun alles gereinigt und alle DIchtungen getauscht, die im Kit mit enthalten waren (nicht auf den Bildern zu sehen).
    Das untere Ventil wurde mit getauscht, da das alte Gummi ebenfalls porös war:
    IMG20240214125052.jpg
    Hier seht ihr nochmal die genaue Version des Verdampfers:
    IMG20240214112756.jpg IMG20240214112655.jpg
    Am Ende noch ein kleiner Hinweis. Bei dem Reparatursatz sind keine Ohrklemmen dabei, wie sie offiziell benötigt werden. Diese sind separat zu beschaffen. Ich habe für einen ersten Test Schraubschellen verwendet. Diese werden vor der HU noch ersetzt.
    IMG20240214172215.jpg

    Der Betriebsdruck ließ sich leider nicht messen im Voraus, da nicht mehr auf LPG umgeschaltet wurde mit der defekten Membran.
    Ich habe die Inbusschraube hineingedreht und die Umdrehungen gezählt. Bei mir waren es genau 6 Umdrehungen bis zum Anschlag. Das empfiehlt sich ohnehin, um die neue Membran spannungsfrei einzubauen. Nach dem zusammenbau habe ich die Einstellschraube wieder 6 Umdrehungen herausgedreht.
    Dass damit keine Garantie für einen korrekten Betriebsdruck besteht, ist sicher selbstredend. Für eine grobe Einstellung sollte es reichen.

    Das Pinout am Bosch Sensor ist folgendermaßen:

    Pin 1 Ground (GND / Masse)
    Pin 2 Temperature Signal (unwichtig in diesem Zusammenhang)
    Pin 3 Power Supply (5V)
    Pin 4 Pressure Signal (~0,5 - 4,5V -> Betriebsdruck)

    Bei wem der Verdampfer noch umschaltet, der kann zwischen Pin 1 und Pin 4 den Betriebsdruck ablesen. Dafür muss man natürlich an entsprechender Stelle im angeschlossenen Zustand messen. Dafür funktioniert das ganze auch an VSI 2.0 Anlagen.

    Es funktioniert nun alles so wie es soll. Der Gasverlust an der Einstellschraube war somit eindeutig auf die defekte Membran zurückzuführen. Es ist somit ein guter Test, seinen Finger auf das Loch der Einstellschraube zu halten um einen Defekt der Membran festzustellen. Der Verdampfer war aus dem Jahre 2015 und hat somit bis zum Ausfall ca. 8 Jahre gehalten. Möglicherweise könnte man die Haltbarkeit etwas erhöhen, indem man die große Unterlegscheibe noch etwas mehr entgratet/ abrundet. Davon habe ich aufgrund des einfachen Tauschs erstmal abgesehen. Ich weiß nun zumindest, dass der Tausch wirklich relativ einfach zu machen ist.
    Der Gasfilter wurde ebenfalls mitgetauscht. Das Kit besteht aus dem kleinen FIlter vor dem Verdampfer (+ Dichtungen) und in meinem Fall den großen FIlter mit zwei Ausgängen (fahrzeugspezifisch). In diesem Falle sind entsprechende Ohrschellen dabei, die mit einer entsprechenden Zange (oder einer abgestumpften Kneifzange) zugedrückt werden können. Besser jedoch mit dem original Werkzeug.
    Wenn ich HU habe, werde ich den Betriebsdruck nochmal checken lassen und bin gespannt, was er nun auf Gas verbraucht.

    Beste Grüße
     
Thema:

180/101010/B Verdampfer - Gasverlust an der Einstellschraube - Typ?

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