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In den Zeiten der wachsenden Klimaveränderungen und der ständig steigenden Kraftstoffpreise suchen viele Fahrzeugbesitzer nach Möglichkeiten, den eigenen Geldbeutel zu schonen und dabei vielleicht noch etwas für die Umwelt zu tun. Die heute dabei technologisch am weitesten fortgeschrittene Variante stellt das Autogas LPG (Liquified Petroleum Gas) dar. Derzeit gibt es in Deutschland ein Netz von etwa 5200 Flüssiggas-Tankstellen. Damit steht den Nutzern von Flüssiggas, anders als den Erdgas- Fahrzeugen, ein flächendeckendes Netz zur Verfügung. Diverse Fahrzeugangebote mit Autogas aus dem Kleinwagen-Sektor: Kleinwagen mit Autogas Antrieb

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Alt 09.03.2010, 21:21   #16 (permalink)
Tanken-Andi
AutoGasInteressierter
 
Benutzerbild von Tanken-Andi
 
Registriert seit: 06.02.2008
Ort: Westerwald
Beiträge: 50
Tanken-Andi ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard AW: Ausströmendes Gas, verbrannte Hand!

Zitat:
Zitat von Muchacho Beitrag anzeigen
Hallo,

ich habe mir gestern auch die Hände geringfügig "verbrannt".
Bis dahin wusste ich gar nicht das das möglich ist. Erst waren mein Finger mehr oder weniger taub und heute sehe ich das an den Stellen die Haut errötet ist (mit leichtem ziehen).

Leidens-bericht:
Wie üblich setze ich die Gaspistole (innengreifend) in den Adapter, drücke den Feststellraster fest und sofort ist das Gas über meine Hände gespritzt. Total verblüfft löste ich den Feststellraster und probierte es noch einmal mit dem gleichen Ergebnis.

Beim zweiten mal bin ich erstmal weg gelaufen und hab dann gesehen das ich die Gaspistole schräg angesetzt hatte. Was mich dabei aber wunderte war, das obwohl ich "nicht" den Totmann-Taster betätigt hatte, das Gas über längere Zeit (ca. 10 sek) herausspritzte bis ich die Pistole wieder entfernte.

Wenn ich die Diskussion hier richtig mitverfolgt habe, dann ist das doch ein Defekt der Tankstelle oder nicht?

Kein Defekt der Tanke, sondern ein Fehlverhalten des Tankkunden!
Da sich genau dies nie vermeiden lässt: Beim Tanken Schutzhandschuhe tragen. Oder gewissenhaft prüfen, ob die Zappistole korrekt sitzt. Unterlässt man beides, macht man mitunter schmerzhafte Erfahrungen!

Nach Deiner Schilderung hast Du mit Dish getankt. Sowohl bei Dish, als auch ACME sind Kunststoffringe in der Zapfpistole, die den Gasfluß erst freigeben, wenn die Pistole verriegelt ist. Leider schafft man die Verriegelung auch mal mit verkanteter Zapfpistole. Selten, aber es kann passieren! In dem Fall tritt die Restmenge im Füllschlauch der Tanke über die Zapfpistole/Adapter aus.
Es handelt sich hierbei nicht um einen Defekt der Tanke, sondern um eine klassische Fehlbedienung.

Ich wiederhole mich: "Beim Tanken Schutzhandschuhe tragen." Oder den korrekten Sitz der Zapfpistole kontrollieren!

Auch wer tölpelhaft die Verriegelung betätigt, wird immer merken, dass geringe Mengen Gas entweichen. Vollkommen normal und ungefährlich solange man nicht raucht etc....

Mein Rat: Leutz lasst Euch Zeit und kontrolliert den korrekten Sitz der Zapfpistole. Wenn Ihr die Zeit nicht habt, nehmt Euch die Zeit für Schutzhandschuhe! Habt Ihr die auch nicht, tragt die Konsequenzen und sucht nicht die Schuld für eigenes Fehlverhalten bei der Tanke.

Sorry, klare Worte, die nicht so drastisch gemeint sind, aber eventuell helfen weitere Unfälle zu verhindern.

Übrigens hat es mich auch schon erwischt. Zwar beim Wieder-Ankoppeln eines abgerissenen Zapfschlauchs, aber eben ohne Schutzhandschuhe und im T-Shirt. Eigene Blödheit und Unvorsichtigkeit in der Anfangsphase meiner Gastanke. Ich habe daraus gelernt, weil die Blasen an Hand und Unterarm und Gesicht sehr heftig waren. Gasaustritt hatte ich gerade beim Ankoppeln von abgerissenen Zapfschläuchen schon mehrfach, aber ohne Verbrennungen, da immer Schutzkleidung und entsprechenden Abstand zum Gesicht. Schuld an meinen Verletzungen hatte nicht die Technik der Tanke, sondern ich selbst durch mein fehlerhaftes und allen Sicherheitsregeln widersprechendes Verhalten!

Gruß Andi
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